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Zukunft der IT: IT-Betriebsmodelle der nächsten Generation

IT-Betriebsmodelle der nächsten Generation

Das neue IT-Betriebsmodell, das für die digitale Welt benötigt wird

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Heute befinden sich die meisten Unternehmen inmitten eines digitalen Wandels durch disruptive Technologien, um Innovation bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen voranzutreiben. CIOs haben Mühe, dem unstillbaren Hunger ihrer Fachbereiche nach neuen digitalen Anwendungen zu entsprechen.

Tatsächlich beobachten viele, wie ihre Fachbereiche sich in zunehmendem Maße für die benötigte Umsetzung der Technologie an externe Dienstleister wenden. Als Antwort darauf haben einige CIOs Multi-Speed-IT gewählt, die Nutzung agiler Methoden verstärkt oder sogar separate digitale Einheiten geschaffen, die unabhängig von der traditionellen IT agieren.

Dies sind jedoch lediglich Überbrückungsmaßnahmen. Was wirklich benötigt wird, ist die Übernahme eines gänzlich neuen IT-Betriebsmodells, die Abschaffung traditioneller Technologie-Silos sowie der Erwerb neuer Fähigkeiten und Kenntnisse.

Ende 2014 hat KPMG das IT-Betriebsmodell der neuen Generation eingeführt, das drei neue Rollen für die IT umfasst: Mittler, Integrieren und Organisieren (Broker, Integrate and Orchestrate = BIO). In dieser Beitragsserie sehen wir uns jede dieser Rollen genauer an. 

Teil eins: Mittler

Die IT muss reagieren, indem sie ihr Betriebsmodell ändert und als Mittler fungiert, um das Geschäft für die verfügbaren Möglichkeiten zu sensibilisieren und das rasch wachsende Ökosystem zu nutzen, um technologiebasierte Innovation und digitale Lösungen den Geschäftspartnern zeitnah bereitstellen zu können. Um diese Ziele zu erreichen, erfüllt die Mittlerrolle drei Hauptfunktionen:

  • Das Geschäft proaktiv in eine Partnerschaft einbringen und Bedarf gestalten
  • Aufkommende Technologien nutzen, um Innovationen voranzutreiben
  • Ein Lösungsportfolio schaffen und verwalten

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Positionen und Fähigkeiten, die in der IT-Funktion erforderlich sind, sowie damit, wie einige der derzeitigen IT-Positionen weiterentwickelt, eingeschränkt oder sogar beseitigt werden müssen. Im Beitrag geht es außerdem um die nächsten Schritte, die erforderlich sind, um diese Änderungen an der IT-Funktion durchzuführen.

Teil zwei: Integrieren

Für viele etablierte Unternehmen liegt bei der disruptiven Innovation der Schwerpunkt auf der Customer Journey, also auf CRM- und weitere kundeseitige Systeme. Allerdings gehört zur Optimierung dieser Investitionen auch die Integration von Middle-Office- und Back-Office-Dokumentationssystemen, um eine nahtlose Kundenerfahrung sowie eine ganzheitliche Sicht von Kundendaten zu bieten.

Zu den anderen wichtigen Punkten einer Integration gehören die Bewahrung von architektonischer Integrität, Identität und Zugriffsmanagement, Sicherheit, rechtliche und regulatorische Compliance sowie Notfallplanung und Geschäftskontinuität.

In diesem zweiten Beitrag geht es darum, wie die Integrationsrolle der IT drei wichtige Integrationserfordernisse angeht:

  • Die Notwendigkeit der Modernisierung vorhandener Kernanwendungen, um Integrationshindernisse und Komplexität zu reduzieren
  • Die Notwendigkeit der Implementierung einer neuen, offenen Architektur, die Neuentwicklungen ermöglicht sowie die Integration von Funktionen, die agile Methoden und kontinuierliche Bereitstellungspraktiken nutzen
  • Die Notwendigkeit des Aufbaus eines Kompetenzzentrums, um Entwicklungsteams im gesamten Unternehmen hinsichtlich Integrationsmethoden, Tools und Best-Practices zu schulen und zu beraten.

Teil drei: Organisieren

Die Digitalwirtschaft stützt sich auf ein komplexes Portfolio aus technologiebasierten Funktionen, die einem ständig wachsenden Ökosystem entstammen. Die Komplexität dieses Ökosystems nimmt ständig zu.

Beim IT-Betriebsmodell der nächsten Generation beinhaltet die Organisationsrolle die Umwandlung in IT as a Service (ITaaS), d. h. die Bereitstellung von Services und die Gewährleistung, dass Performance, Kosten und Qualität die Erwartungen erfüllen oder übertreffen, dass Anwendungen und Daten sicher und regelkonform sind und dass das Geschäft optimalen Wert erhält. Das Ziel besteht darin, die Komplexität zu verbergen und bei der Beschaffung von Geschäftsservices die gleiche Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsfähigkeit zu ermöglichen, wie dies bei der Online-Erfahrung der Verbraucher der Fall ist. Dies ist ausschlaggebend, wenn die steigenden Erwartungen des Geschäfts erfüllt und eine echte Kapitalrendite erzielt werden sollen.

In diesem letzten Beitrag beschäftigen wir uns damit, wie die IT im Rahmen ihrer organisatorischen Rolle vier wesentliche Verantwortlichkeiten wahrnimmt:

  • Erstellung und Verwaltung einer Reihe von Benutzerservices
  • Verwaltung von Lieferantenbeziehungen
  • Schutz des Unternehmens
  • Überwachung der Qualität bei der Bereitstellung von Services

Der Beitrag wirft außerdem einen Blick auf die neuen Positionen und Qualifikationen, die in der IT-Funktion erforderlich sind, sowie auf die nächsten Schritte, um diese Änderungen an der IT-Funktion durchzuführen

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