Global Family Tax Monitor 2018 | KPMG | DE
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Global Family Tax Monitor 2018

Global Family Tax Monitor 2018

Studie zum Vergleich der weltweiten Erbschaftsteuerbelastung

Partner, Familienunternehmen, Private Client Tax

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Für den aktuellen „Global Family Business Tax Monitor“ hat KPMG 65 Länder im Hinblick auf ihr Schenkungs- und Erbschaftsteuerrecht verglichen. Kern der Publikation sind zwei Modellrechnungen, die beispielhaft die lokalen Steuern bei Schenkung oder bei Erbschaft eines Unternehmens im Wert von 10 Millionen Euro darstellen. Darüber hinaus bietet die Publikation einen Ausblick auf absehbare steuerliche Entwicklungen im Übertragungsfall.

Besteuerung international sehr verschieden

Bei internationalen Übergaben ist es – gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Mobilität und dem möglichen Wegzug von Mitgliedern von Unternehmerfamilien – von hoher Bedeutung, über die lokalen Steuervorgaben Bescheid zu wissen. Und diese unterscheiden sich laut der aktuellen KPMG-Studie je nach Land deutlich. Zahlreiche Länder erheben gar keine Steuern für Unternehmensübergaben oder Erbschaften. Dazu zählen beispielsweise Italien, Schweden, Polen, Argentinien und Russland. In Australien dagegen kostet die Schenkung eines Unternehmens im Wert von 10 Mio. Euro beispielsweise gut 2,25 Mio. Euro – nach Abzug aller Freibeträge. Auch bei einer Erbschaft kann die Steuerbelastung erheblich sein; sie beträgt im Extremfall bis zu 45 Prozent in Japan (umgerechnet etwa 4,5 Mio. Euro).

Deutschland im Mittelfeld

Deutschland liegt bei den Steuern für Unternehmenstransaktionen durch Schenkung und Erbschaft im Mittelfeld; berücksichtigt man die potenziell möglichen Entlastungen bei der Schenkung- und Erbschaftsteuer sogar vergleichsweise am unteren Rand. So könnte es bei Schenkung eines Unternehmens im Wert von 10 Mio. Euro zu einer Steuerbelastung von 2,3 Mio. Euro kommen. Bei Unternehmen, deren relevanter Wert unter 90 Mio. Euro liegt, sind im Regelfall hierfür zahlreiche Begünstigungen zu berücksichtigen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die Steuerlast sehr stark zu drücken, was einer Steuerfreiheit nahekommen könnte. 

Übergaben früh planen und international denken

Diese sehr deutlichen Unterschiede im Steuerrecht der analysierten Länder stellen die Relevanz einer frühzeitigen und umfassenden Nachfolgeplanung heraus. Ob Unternehmen per Schenkung an die nächste Generation übergeben werden sollen oder ob dies erst durch Erbschaft geschieht, ist eine höchst individuelle und sensible Entscheidung.

Auch die Frage nach dem Management einer grenzübergreifenden Übergabe muss immer im Einzelfall geklärt werden. Mit Doppelansässigkeiten oder Wegzug ins Ausland stehen viele deutsche Unternehmerfamilien zunehmend vor der Herausforderung einer internationalen Erbschaftsteuerbelastung und -planung. 

 

 

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