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KPMG-Whitepaper „Risiko Personalflexibilität“

Erhöhte Risiken beim Einsatz von Fremdpersonal

Die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) erschwert die Beschäftigung externer Mitarbeiter.

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Der Einsatz von Fremdpersonal bietet Unternehmen die Möglichkeit, flexibel auf Nachfragespitzen und unvorhergesehene Personalengpässe zu reagieren und damit die Stammbelegschaft zu entlasten. Ein ebenso wichtiger Faktor ist der Zukauf von Spezialwissen.

Traditionell wurden Leiharbeiter hauptsächlich in der Automobil-, der Metall- und der Elektroindustrie eingesetzt. Heute sind sie auch im Dienstleistungsbereich ein wichtiger Faktor bei der Personalplanung. Ihr Einsatz bietet häufig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und daher werden sie insgesamt für den Arbeitsmarkt immer wichtiger. Laut einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Anzahl der Leiharbeiter seit 2006 fast verdoppelt.

Dazu kommen externe Experten, wie beispielsweise Berater, Programmierer und Grafikdesigner, die auf der Basis von Werk- oder Dienstleistungsverträgen Unternehmen projektbezogen mit Spezialkenntnissen unterstützen. Anbietern und Vermittlern von Fremdpersonal bietet der steigende Bedarf ebenfalls viele Chancen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Umsätze entsprechender Firmen sich von 2003 bis 2015 verdreifacht haben.

Unternehmen, die Leiharbeiter einsetzen, und Anbieter von Fremdpersonal sind gleichermaßen betroffen von der Novelle des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), die seit April 2017 gilt und deren geänderte Regelungen in diesem Jahr greifen werden. Mit dieser Novelle ist Unsicherheit über die Rechtslage für den Fremdpersonaleinsatz entstanden, denn sie erhöht die Risiken für Unternehmen bei der Beschäftigung von Leiharbeitern.

Zwei der wichtigsten Änderungen beziehen sich auf die Einsatzdauer und den Equal Pay Grundsatz: Das AÜG sieht jetzt eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten vor, wobei vorherige Überlassungszeiten vollständig anzurechnen sind, wenn zwischen den Einsätzen nicht mehrals drei Monate liegen. Um die tarifvertragliche Schlechterstellung von Leiharbeitnehmern einzuschränken, können Tarifverträge mit der Zeitarbeitsbranche nur noch für höchstens die ersten 9 bzw. 15 Monate der Überlassung ein Entgelt vereinbaren, das von dem der Stammbelegschaft abweicht.

Wie können auch weiterhin Fremdmitarbeiter im Unternehmen eingesetzt werden, um das damit verbundene Potenzial für den Unternehmenserfolg zu erschließen? Wie können Risiken des Fremdpersonaleinsatzes reduziert werden und Unternehmen weiterhin von den Vorteilenprofitieren?

Antworten auf diese Fragen gibt das KPMG-Whitepaper „Risiko Personalflexibilität“. Es bietet einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen der AÜG-Novelle für alle Beteiligten und zeigt Lösungswege auf.

 

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