Global Automotive Executive Survey 2018 | KPMG | DE
close
Share with your friends

Global Automotive Executive Survey 2018

Konsolidierung der Autobranche wird Fahrt aufnehmen
Mehr erfahren

Die Studie

In ihrer 19. Ausgabe liefert die Global Automotive Executive Survey ein umfassendes Bild zu Trends und Entwicklungen in der Automobilbranche. Zu den größten Bedrohungen für etablierte Automobilhersteller zählen Technologieunternehmen, die ihr Geschäftsmodell immer stärker in Richtung Mobilität ausweiten.

Die wachsende Konkurrenz durch Digitalunternehmen lässt Fusionen von Automobilherstellern daher immer wahrscheinlicher werden. Dies ist eines der Kernergebnisse der Global Automotive Executive Survey 2018, für die KPMG weltweit mehr als 900 Entscheider der Automobil- und Technologiebranche sowie rund 2.100 Konsumenten aus 43 Ländern befragt hat.

Zur interaktiven Studienseite

Dieter Becker über die GAES 2018


Weitere Videos zu den Studienergebnissen
Kernergebnisse im Überblick
Datensicherheit zählt künftig zur Grundausstattung

Die Bedeutung von Fahrzeug- und Fahrerdaten steigt weiter an. Entscheidend dabei ist das Thema Datensicherheit: Über 80 Prozent der Führungskräfte sind überzeugt, dass die Verwertung dieser Daten künftig den Hauptbestandteil des Geschäftsmodells der Autobranche ausmachen wird.

75 %
der Kunden sind überzeugt, dass Datensicherheit künftig Voraussetzung für den Kauf eines Autos sein wird.
Autohäuser werden zur Rarität

Der reine Vertrieb von Neuwagen scheint immer weniger geeignet zu sein, sich ändernde Kundenbedürfnisse befriedigen zu können. So sind fast 80 Prozent der Top-Entscheider von der Notwendigkeit überzeugt, die heute vorhandenen Autohäuser in Dienstleistungszentren oder zentrale Anlaufstellen für Gebrauchtwagen verwandeln zu müssen.

56 %
der Entscheider, ist sich mehr oder weniger sicher, dass die Zahl der Autohäuser bis 2025 um 30 bis 50 Prozent sinken wird.
Auto kein Statussymbol mehr

Car Sharing ist in Deutschland zwar ein wachsender Markt, aber immer noch eine zu vernachlässigende Größe. So stünden den rund 45 Millionen Autos in Privatbesitz in Deutschland gerade einmal etwa 16.000 Car Sharing-Autos entgegen – ein Marktanteil von 0,04 Prozent.

Doch das Statussymbol „mein Auto“ verliert zunehmend an Bedeutung: 55 Prozent der Autofahrer wären bereit, auf ein eigenes Fahrzeug zu verzichten, wenn Car Sharing-Möglichkeiten breitflächiger angeboten und leichter zu nutzen wären.

50 %
der Konsumenten meinen, dass die Hälfte der Autobesitzer, die sie kennen, schon 2025 kein eigenes Fahrzeug mehr besitzen will.

E-Leadership: BMW ist die Nummer 1

BMW war bereits in den vergangenen zwei Jahren auf dem ersten Platz und hat seine Position durch die Vergrößerung der Lücke zu Tesla auf Rang zwei stabilisiert. Der chinesische Hersteller BYD Auto hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und sich auf dem Podium platziert. Er ersetzt Honda im Vergleich zum Vorjahr auf dem dritten Platz.
Quelle: KPMG’s Global Automotive Executive Survey 2018

Vor allem für die Massenhersteller führt kein Weg an Fusionen vorbei, wenn sie den Kampf ums Überleben gegen die Technologiegiganten nicht verlieren wollen.

Die 25 größten Autohersteller kommen heute zusammen nur auf 20 Prozent der Marktkapitalisierung der 15 größten Technologieunternehmen. 2010 waren es noch annähernd 60 Prozent.
Dieter Becker
Dieter Becker
Global and EMA Head Automotive Practice

Aktuelle Trends

Was sind global die wichtigsten Trends der Automobilindustrie bis 2025? Das hat KPMG die Studienteilnehmer gefragt. Was ist ihre Meinung? Welcher Trend beeinflusst die Branche in den nächsten sieben Jahren am meisten? Klicken Sie auf einen Trend und erfahren Sie mehr!
Brennstoffzelle
Produktionsstandort
Ressourcennutzung
Mobi-Listik

Download der Publikation

Laden Sie sich die Executive Summary der Studie herunter und lesen Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse mit anschaulichen Infografiken und weiterführenden Hintergrundinformationen. Bitte füllen Sie dafür das nebenstehende Formular aus und bestätigen Sie den Link in der E-Mail. Sie erhalten dann ein pdf-Dokument in englischer Sprache.

Ihre Ansprechpartner

Mehr entdecken