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Bewertung von Start-ups

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Bewertung innovativer Geschäftsmodelle und Start-ups: Hohe Risiken und hohes Potenzial für etablierte Unternehmen, Gründer und Investoren.

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Wie hoch der Wert eines Start-ups ist, wird für Gründer spätestens dann relevant, wenn externe Partner zur Finanzierung mit an Bord geholt werden müssen oder der Verkauf an einen strategischen Investor angestrebt wird. Für etablierte Unternehmen, Gründer und Investoren ist eine nachvollziehbare und belastbare Bewertung innovativer Geschäftsmodelle somit unerlässlich. Hierfür sind innovative Bewertungsansätze gefragt, die den besonderen Herausforderungen bei der Bewertung von Start-ups  - die vollständige Berücksichtigung von Chancen- und Risikopotenzialen gleichermaßen  - transparent Rechnung tragen.

Die mit Start-ups verbundenen Besonderheiten machen die Bewertung innovativer Geschäftsmodelle zu einer Herausforderung: fehlende historische Nachweise zur Tragfähigkeit des Geschäftsmodells, eingeschränkte Vergleichbarkeit von Innovationen, hohes Wachstum verbunden mit hohen Chancen und Risiken, Abhängigkeit von externem Kapital und insbesondere die sich fortlaufende Veränderung eines Start-up hinsichtlich seines Performance- und Risikoprofils. In der Praxis können zur Beurteilung von Start-ups - jenseits etablierter Planungs- und Bewertungsverfahren - oft „alternative“ Verfahren beobachtet werden, die sich  - in anfänglicher Ermangelung verwendbarer finanzieller Performancekennzahlen  - oft an operativen Kennzahlen (wie zum Beispiel Traffic auf der Homepage, Klickraten, Likes) orientieren. Auch wenn in der einfachen Anwendbarkeit solcher Verfahren ein vermeintlicher Vorteil liegt, kann dieser die gravierenden Nachteile einer so vereinfachten Wertableitung keineswegs überkompensieren. Denn die oben genannten Herausforderungen können so regelmäßig nicht gelöst werden. Fehlbewertungen sind die Folge.

Data & Analytics schafft Transparenz über das operative Geschäftsmodell

Auch der Wert innovativer Geschäftsmodelle wird zunächst  - wie die Bewertung eines jeden Investments  - durch zwei wertprägende Fragen bestimmt: Wie viele Risiken möchte ich eingehen? Und welche Performance darf/muss ich dafür erwarten? Ein praktikabler Bewertungsansatz für Start-ups muss sich folglich daran messen lassen, wie die bestehenden hohen Unsicherheiten innovativer Geschäftsmodelle bei fehlender Vergleichbarkeit und unter Berücksichtigung bestehender Finanzierungrestriktionen bei der zukünftigen Performanceabschätzung gleichermaßen transparent erfasst und konsistent berücksichtigt werden können. Insbesondere für Start-ups liegt der Schlüssel im ersten Schritt in einer dezidierten Beschäftigung mit dem operativen Geschäftsmodell und der Fokussierung auf die operativen Werttreiber. Lag für die Beurteilung etablierter Geschäftsmodelle bislang der Focus oft auf rein finanziellen Kennzahlen, ermöglichen zunehmende Data & Analytics  - Anwendungen eine signifikant ansteigende Verfügbarkeit von operativen Treibern und analysierbaren operativen Kennzahlen. Erst in einem zweiten Schritt erfolgt die Transformation des so beschriebenen innovativen Geschäftsmodells in die bekannten Planungsmodelle mit ihren finanziellen Kennzahlen.

Der Start-up-Wert steigt mit zunehmender Performance und rückläufigen Risiken

Hierdurch gelingt nicht nur eine unmittelbare Verbindung zwischen der Entwicklung der operativen Treiber eines Geschäftsmodells und seiner finanziellen Performance. Vielmehr lassen sich so auch die wertrelevanten Risiken eines Start-ups konsistent und transparent erfassen. Denn eine reine Performance-Orientierung besitzt infolge anfänglicher finanzielle Verluste nur einen sehr eingeschränkten Aussagegehalt. Der Beurteilung der Risikoentwicklung kommt hingegen eine besondere Bedeutung zu. So sind innovative Geschäftsmodelle gerade zu Beginn des Lebenszyklus signifikanten Veränderungen beim operativen Risiko unterworfen, was  - neben der zukünftig erwarteten Performanceverbesserung  - erheblich zur Unternehmenswertentwicklung gerade in den Anfangsperioden beiträgt. So lässt sich zeigen, dass die hohen Ausfallwahrscheinlichkeiten junger Unternehmen insbesondere in den ersten Lebenszyklusphasen deutlich abnehmen und geforderte Renditeerwartungen mit abnehmenden Risiken sinken. 

Nur wenn es gelingt, die Risiken bei der Cashflow-Prognose richtig zu erfassen und zu messen, können diese Risiken angemessen bei der Wertableitung berücksichtigt werden.

Ein Preisschild für jedes Geschäftsmodel

Mit CEDA (Corporate Economic Decision Assessment) bietet KPMG einen innovativen Bewertungsansatz, der unmittelbar auf die Herausforderungen bei der Wertableitung von Start-ups zugeschnitten ist. Zur Beurteilung der Wertentwicklung innovativer Geschäftsmodelle werden die wesentlichen operativen Werttreiber eines Geschäftsmodells erfasst, das Geschäftsmodell anschließend in finanzielle Größen transformiert und die Performance- und Risikoentwicklung über die Zeit gleichermaßen transparent und äquivalent zueinander bestimmt. So gelingt nicht nur eine belastbare Abschätzung der zukünftigen Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und eine Überwindung der stark eingeschränkten Vergleichbarkeit von innovativen Geschäftsmodellen, sondern insbesondere ein konsistentes Wertmonitoring für Start-ups. Hierin liegt der klare Mehrwert für etablierte Unternehmen, Gründer und Investoren.

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