Investmensteuerreform 2018 | KPMG | DE

Investmensteuerreform 2018: Handlungstipps für Familienunternehmen

Investmentsteuerreform 2018

Die Investmentsteuerreform naht. Damit steigt der Handlungsbedarf, zum Beispiel für Familienunternehmer, die ihr Privatvermögen in Fonds investiert haben. Wer sein Portfolio intelligent umstellt, kann finanzielle Einbußen verhindern.

Ansprechpartner

Verwandte Inhalte

Calculator

Viele Familienunternehmen und Familienunternehmer haben Vermögen in Investmentfonds angelegt. Zum 1. Januar 2018 tritt das neue Investmentsteuergesetz in Kraft, wodurch sich eine Vielzahl von Änderungen ergeben.

Die Reform im Überblick

Ab 2018 wird sich die Besteuerung von Investmentfonds und Spezialfonds wesentlich unterscheiden. Nur bei Spezialfonds wird dabei die bisherige transparente Besteuerung des Anlegers fortgeführt. Dagegen erfolgt die Besteuerung der Erträge aus Investmentfonds teilweise auf Basis pauschalierter Bemessungsgrundlagen. Abhängig davon, ob der Investmentfonds als Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds klassifiziert ist, ergibt sich für Anleger ein Mehr- oder Mindersteueraufwand im Vergleich zu einer Direktanlage oder zur Anlage in einen Spezialfonds. 

Anleger sollten zudem berücksichtigen, dass Investmentfonds ab 2018 die bisher bestehenden steuerlichen Anlagerestriktionen nicht mehr beachten müssen. Ein Wechsel in den Investmentfonds kann daher aus Sicht der möglichen Anlagestrategien interessant sein.

Änderungen für institutionelle Investoren, zum Beispiel Familienunternehmen

Institutionelle Investoren müssen entscheiden, ob sie ihre Fonds als steuerliche Spezialfonds oder als Investmentfonds weiterführen. Bei Wahl des Spezialfonds ist festzulegen, ob die so genannte Transparenzoption ausgeübt werden soll. Bei diesen Entscheidungen sollten institutionelle Investoren vermeiden, die Investmentsteuerreform als reines Steuerthema zu betrachten. Vielmehr sollte auch der mögliche administrativer Mehraufwand und die perspektivische Flexibilität des Portfoliomanagements berücksichtigt werden. 

Änderungen für private Investoren, zum Beispiel Familienunternehmer

Bedeutende Änderungen gibt es aber auch für Privatanleger, die in Fonds investiert haben, die aus steuerlicher Sicht als Spezialfonds gelten. Künftig dürfen Privatanleger keine neuen Anteile an solchen Spezialfonds mehr erwerben. Bestehende Investments genießen zwar noch einen temporären Bestandsschutz. Jedoch entfällt für Privatanleger ab 2018 die Anwendung des günstigen Abgeltungssteuertarifs. Die Folge davon kann eine um mehr als 20 Prozentpunkte höhere Steuerlast sein. 

Portfolio sinnvoll optimieren

Die Änderungen durch die Investmentsteuerreform sind hochkomplex. Daher lohnt es sich, auf professionelle Unterstützung zu vertrauen, wenn es darum geht, sich auf die neue Gesetzgebung vorzubereiten. Unsere Experten unterstützen Sie, Ihr Portfolio auf die kommenden Reformen bestmöglich anzupassen.

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP)

 

Absenden