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Business Destination Germany 2018 - Investitionsparadies Deutschland

Business Destination Germany 2018

Deutsche Unternehmen sind für ausländische Konzerne attraktiv wie nie. Die Zahl der Übernahmen und Fusionen wächst rasant. Warum das so ist und was die Investoren für die Zukunft planen.

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Der Trend ist eindeutig: Vor fünf Jahren investierten ausländische Unternehmen in deutsche Firmen 40 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr wurde mit 93 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel Kapital investiert. Gleichzeitig sank die Zahl der Greenfield-Investments, also der Marktneueintritte, leicht. „Zukaufen und übernehmen statt neugründen“, lautet die Devise. Allen voran China hat seine Investitionen deutlich gesteigert.

Nahezu alle ausländischen Unternehmen, die in Deutschland ansässig sind, setzen auf Expansion. 95 Prozent wollen in den nächsten drei Jahren in ihre deutschen Standorte investieren. Ein Drittel plant sogar Investitionen von mehr als zehn Millionen Euro jährlich.

Das ergab die KPMG-Studie „Business Destination Germany 2018“, für die wir 529 CFOs von deutschen Tochtergesellschaften ausländischer Konzerne befragen ließen. Die Studie ist die Neuauflage des vor zwei Jahren erschienen Piloten.

Gekommen, um zu forschen

„Unternehmen, die sich für Deutschland entschieden haben, sehen die wirtschaftliche Entwicklung hier außergewöhnlich positiv“, sagt Andreas Glunz, Bereichsvorstand International Business bei KPMG in Deutschland. Vier von fünf Unternehmen beurteilen die wirtschaftliche Situation in Deutschland mit „gut“ oder „sehr gut“. Entsprechend positiv sind die Aussichten für die eigene Entwicklung: 68 Prozent bewerten die Chancen für die kommenden drei Jahre mit „sehr gut“ oder „gut“.

Nach Deutschland kommen sie aber nicht nur, weil sie hier den größten Binnenmarkt finden. „Der Forschungsanteil ist ungewöhnlich hoch. 30 Prozent der ausländischen Unternehmen forschen in Deutschland, dabei ist das üblicherweise eine Kernkompetenz der ausländischen Mutterkonzerne“, stellt Andreas Glunz heraus. Als Gründe werden vor allem die breite Forschungslandschaft und die exzellenten Fachkräfte genannt. In starkem Maße lockt die Digitalisierung Unternehmen nach Deutschland. Für zwei Drittel der von der digitalen Transformation betroffenen ausländischen Konzerne spielt Deutschland eine zentrale Rolle, um ihre Digitalisierung voranzutreiben. Die Bundesrepublik gilt als Vorreiter bei der nächsten industriellen Revolution, Industrie 4.0 genannt.

Dezentralisierung als Vorteil

Wie die Studie grafisch eindrücklich festhält, haben Investoren je nach Herkunft unterschiedliche regionale Vorlieben entwickelt. Während sich ein starker japanischer Cluster in und um Düsseldorf gebildet hat, ist China im Nordwesten vergleichsweise präsent.

„Anders als in Frankreich oder Großbritannien zieht nicht nur die Hauptstadtregion Investitionen an. Durch den regional verwurzelten Mittelstand und die dezentrale Forschungslandschaft sind fast über das ganze Land verteilt hochinnovative Cluster entstanden. Diese Vielfalt ist ein enormer Standortvorteil für Deutschland“, sagt Andreas Glunz. 

Alle Ergebnisse und unsere Schlussfolgerungen haben wir hier für Sie kostenfrei zusammengestellt.

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