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Innovationsspektrum Medien – wie bleiben deutsche Medienhäuser am Markt?

Innovationsspektrum Medien

Die Medienbranche steht unter besonderem Innovationsdruck. Wie schaffen es die Unternehmen, neue Ideen zu entwickeln und sich am Markt zu behaupten? Unsere Studie hat nachgefragt und gibt Handlungsempfehlungen.

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Was gestern noch Erfolg versprach, ist morgen schon nicht mehr gefragt. Durch die hohe Technikabhängigkeit und eine relative schwache Kundenbindung sind Medienunternehmen besonders gefordert, sich kontinuierlich neu zu erfinden. Jeder zweite befragte Mediengeschäftsführer sagt, dass Kunden regelmäßig neue Produkte und Angebote erwarten würden. Ein weiteres Drittel stimmte der Aussage immerhin noch eingeschränkt zu. 

Aber wie innovativ ist der Sektor? Wo liegen die Innovationsschwerpunkte? Welche Ziele werden mit den Innovationsaktivitäten vorrangig verfolgt? Welche Ideen- und Impulsgeber gibt es? Und wird die Wirksamkeit von Innovationen überhaupt gemessen?

In unserer Studie haben wir dazu 108 Unternehmer aus den Bereichen Print, Fernsehen, Hörfunk, Bücher und Internet um ihre Einschätzung gebeten. Anhand der Fallbeispiele ZDFneo, The Huffington Post Deutschland und dem Landwirtschaftsverlag Münster gehen wir konkret auf Innovationsansätze ein. 

Zu starker Fokus auf Produktneuerungen

„In der Branche herrscht ein enormer Innovationsdruck. Meistens geht es dabei um technische Erweiterungen, immer häufiger aber auch um tiefgreifende Neuerungen“, sagt Dr. Markus Kreher, Partner und Head of Media bei KPMG in Deutschland. In den vergangenen Jahren seien diese oft von Start-ups getrieben worden. „Umso mehr verwundert es, dass Start-ups nicht stärker als Bedrohung wahrgenommen werden“, sagt Dr. Markus Kreher. „Nur weil viele der etablierten Unternehmen bislang nicht von Start-ups verdrängt wurden, sollten sie sich nicht in Sicherheit wiegen. Vielmehr sollten sie aufmerksam beobachten, mit welchen Ideen die Jungunternehmer in den Markt drängen und, besser noch, selber Ideen entwickeln.“

Die Innovation dürfe sich dabei nicht auf neue Produkt beschränken, sagt Christian Mohr, Head of Innovation bei KPMG in Deutschland. „Um auch in zehn oder zwanzig Jahren noch am Markt zu sein, ist es auch notwendig, Prozesse wie den Vertrieb und die Nutzung von Kundendaten zu hinterfragen und das Geschäftsmodell insgesamt zu überdenken. Wie unsere Studie zeigt, liegt der Fokus aber zu stark auf Produktanpassungen.“

Alle Ergebnisse und unsere Schlussfolgerungen haben wir hier für Sie kostenfrei zusammengestellt.

Wir danken Prof Dr. Thomas Hess und Dr. Antonia Köster vom Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München für ihre Unterstützung.

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