Treffen der EMEA-Gründerszene in Köln | KPMG | DE

Treffen der EMEA-Gründerszene in Köln

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In Köln hat der dritte Pirate Summit stattgefunden, ein Event mit Wettbewerb für Start-ups

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Gründerszene

Mit dem Pirate Summit ging ein ungewöhnlicher Start-up-Event in Köln über die Bühne. Umgeben vom Charme des Künstlerschrottplatzes Odonien haben verschiedene Start-ups aus der EMEA-Wirtschaftsregion ihre Ideen potenziellen Venture-Capital-Gesellschaften und Business Angels präsentiert.

Das Smart Start-Team von KPMG war bereits zum dritten Mal als Hauptsponsor mit an Bord. „Wir wollten vor drei Jahren zunächst einmal in die rheinländische Gründerszene reinschnuppern“, sagt Dr. Ladislava Klein, Partnerin bei KPMG und Leiterin des Smart Start-Teams in der Region West, welches sich vollständig auf die Bedürfnisse von Start-ups fokussiert. „Nach knapp drei Jahren sind wir als Mitglied der Gründerszene voll akzeptiert. Zu sehen, wie der Pirate Summit von Jahr zu Jahr internationaler wird, ist für uns extrem spannend und zeigt die Dynamik der Szene. Wir freuen uns sehr, inzwischen ein Teil davon geworden zu sein“.

Mit Crowdfunding zum Durchbruch

KPMG Law Experte Stefan Kimmel diskutierte mit den Teilnehmern im Rahmen eines Panels über das Thema Crowdfunding/Crowdinvesting. „Crowdfunding bringt den Start-ups grundsätzlich zunächst einmal Publicity. Allerdings sollte der PR-Gedanke stets von einer konkreten Finanzierungsvorstellung der Unternehmen begleitet werden“, rät Kimmel. Mittlerweile gebe es zahlreiche gute Plattformen für Crowdfunding, mit denen Start-ups das nötige Kapital einsammeln können. Wesentlich ist zunächst die Entscheidung, was die Investoren für ihr Geld erhalten sollen. Dabei gibt es vier unterschiedliche Formen des Engagements: Geldspenden gelten als donation-based crowdfunding. Die Sponsoren geben den Gründern meist kleinere Beträge aus altruistischen Gründen. Spender können etwa auf der Plattform Betterplace gefunden werden.

Beim reward-based crowdfunding erhalten die Geldgeber eine ideelle oder materielle Anerkennung, wie etwa ein Produkt des Start-ups. Das Kapital selbst bekommt der Unterstützer nicht zurück. Für das reward-based crowdfunding haben sich Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo etabliert. Eine Beteiligung am Unternehmenserfolg wird beim Crowdinvesting (auch equity-based crowdfunding) vereinbart. Der Anteil am Gewinn entspricht dabei dem Anteil der Investition. Crowdinvesting wird unter anderem von Seedmatch und Innovestment vermittelt. Start-ups können aber auch auf Kredite privater Geldgeber zurückgreifen. Im lending-based crowdfunding zahlen die Start-ups, wie bei einem klassischen Darlehen, Zinsen auf das geliehene Geld. Mit dem Zugang zu privaten Kreditgebern, wie sie beispielsweise Zencap oder Auxmoney bieten, sind die Gründer unabhängig von herkömmlichen Banken und können auf bessere Konditionen hoffen.

And the winner is…

Aus dem Bereich der Peer-to-Peer-Kredite kommt auch einer der beiden Gewinner des „Walk the plank“-Pitch-Wettbewerbs des Pirate Summit. Das Unternehmen Loanbase aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia vermittelt private Darlehen in Bitcoin-Währung an kleinere Unternehmen. Der weitere Sieger stammt mit Sorry As A Service aus Estlands Hauptstadt Tallinn. Sorry As A Service hilft Unternehmen, ihre Kundenbindungsprogramme zu messen, nachzuverfolgen und zu optimieren, damit frühestmöglich Maßnahmen getroffen werden können, um das Abwandern von Kunden zu verhindern. Das gesamte KPMG-Team setzt bereits jetzt die Segel und freut sich auf neue Abenteuer im Rahmen des Pirate Summit.

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