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Flüchtlingen schnell helfen

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Wohnraum, Arbeit und Bildung gehören zu einer nachhaltigen Integrationspolitik

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Flüchtlingshilfe

Die vergangenen Wochen und Monate machen eins klar: Deutschland wird immer mehr zu einem Zuwanderungsland. Die Flüchtlinge, die in unserem Land Schutz suchen, werden weitgehend mit offenen Armen empfangen. Die große Anteilnahme durch Spenden und Hilfsbereitschaft ist überwältigend.

Gleichwohl steht eine gesellschaftliche Herkulesaufgabe vor uns: Wie gelingt eine nachhaltige Integration?

Dazu braucht es vor allem Wohnraum, Arbeit und Bildung – und die nötige Expertise.

Verwaltungstechnisch heißt das: Es gilt, die Beschaffung richtig zu organisieren. Es muss schnell gehandelt werden – sei es durch die Sozialbehörden, Wohnungsbaugesellschaften oder die Bildungsträger. Gleichzeitig müssen die vergaberechtlichen Regelungen eingehalten werden. Das EU-Beihilferecht ist ebenso zu berücksichtigen wie der gezielte und wirkungsvolle Einsatz der Fördermittel und öffentlichen Gelder. Partnerschaften mit Dienstleistern, etwa im Bereich der Lebensmittelversorgung, Ausbildung oder der Sicherheit, wollen qualitativ gut ausgewählt und in den Standards gut vorbereitet sein.

Die größten Anstrengungen müssen die Länder und Kommunen leisten.

Der Bund kann durch Rahmenbedingungen und Fördermittel den Ländern und Kommunen unter die Arme greifen, die Arbeit muss vor Ort geleistet werden. Und die muss schnell erfolgen, denn der Winter steht vor der Tür. Somit ist neben der „deutschen Gründlichkeit“ nun auch „deutsche Flexibilität“ gefordert, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Ihrer Sommerpressekonferenz am 31. August 2015 richtigerweise betonte.

Deshalb ist es entscheidend, dass sich nunmehr alle beteiligten Kräfte vor Ort richtig organisieren.

Die Menschen brauchen schnell ein vernünftiges Dach über dem Kopf, Versorgung mit Lebensmitteln, Deutsch- und Integrationskurse und gerade für die Kleinsten einen guten Start in unser Bildungssystem.

Eine Herkulesaufgabe auch im deutschen Verwaltungsverfahren – aber machbar.

Denn: Der erste Eindruck zählt. Wer am Anfang unkompliziert unterstützt wurde, sieht schnell eine Perspektive, hat auch die Kraft und den Willen, den Neustart in einem unbekannten Land mutig zu wagen.

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