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Wachsende Investitionen für ein digitales Deutschland

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Der diesjährige CEO-Outlook zeigt: Investitionen in digitale Technologien steigen an

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Partner, Global Head, Lighthouse Germany, Center of Excellence for Data & Analytics

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Digitalisierung

Deutsche Unternehmen erkennen zunehmend die Rolle der Digitalisierung – das zeigen ihre Investitionen in dem Bereich. Der KPMG Global CEO-Outlook 2017 befragte weltweit fast 1.300 CEOs zum Thema „Wachsen in disruptiven Zeiten“. Bei deutschen Teilnehmern dominierte der Trend: Investitionen in digitale Technologien. So stiegen in den vergangenen zwölf Monaten Investitionen in Automatisierung, Robotik und wissensbasierte Systeme mehrheitlich an. Der Fokus liegt vor allem auf der letzten Kategorie: In den nächsten drei Jahren werden nicht nur Budgets für kognitive Technologien, sondern auch für Data & Analytics (D&A) wachsen.

Denn es kommt alles auf Daten zurück. „Ein Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung einer jeden Digitalisierungsstrategie ist die Fähigkeit, mit Daten umzugehen und aus Daten Mehrwert zu generieren“, sagt Thomas Erwin, Managing Partner von KPMG Lighthouse, KPMG’s Center of Excellence für Data & Analytics. „Wenn man hinter die Kulissen schaut, findet man immer wieder Data & Analytics als Grundlage. Denn jede ,digitale’ Technologie beruht letzten Endes auf Daten-basierten Entscheidungen und Aktionen.“ Anhand von D&A kann man dann beispielsweise die Nachfrage für bestimmte Produkte prognostizieren, Anlagen steuern oder mit (Software-)Robotern Tätigkeiten in der Buchhaltung automatisieren. Das erfordert zwar erhöhte Investitionen in entsprechende Lösungen, bietet aber zahlreiche Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens.

Mehr Zeit für die eigentliche Arbeit

Hauptziel der verstärkten digitalen Infrastruktur ist nicht der Ersatz von Mitarbeitern durch Maschinen, sondern vielmehr die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. „Digital Labor“-Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) oder Künstliche Intelligenz bieten Mitarbeitern die Möglichkeit, Routineaufgaben zu automatisieren und sich stattdessen komplexeren und damit kreativeren Tätigkeiten zu widmen. Zum Beispiel können Designer im Automobilbereich die zeitaufwendige Recherche der nächsten Trendfarbe einer Maschine überlassen. Während diese hunderttausende Bilder auswertet, um die Farbpalette der Saison zu produzieren, können Mitarbeiter sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: das Designen.

Hindernisse treten auf, wenn diese gemeinsame Arbeit nicht funktioniert – und der Mensch komplett aus der Gleichung gelassen wird. „Wenn Mitarbeiter den Technologien nicht trauen und deswegen die Analyseergebnisse nicht für Entscheidungen oder Aktionen nutzen, steht dem Mehrwert eine Vertrauenslücke gegenüber“, so Thomas Erwin. „Die größte Aufgabe der Unternehmen ist es daher, digitale Systeme in die eigene Organisation zu integrieren und diesen Wandel als Baustein der Zukunft zu akzeptieren.“ Und der CEO Outlook zeigt: Auf internationaler Ebene ist die Integration kognitiver Technologien nach dem strategischen Talentmanagement die größte Sorge der befragten CEOs.

Unternehmen müssen Potenziale erkennen

Den Weg aus der Unsicherheit führt nur über das Erkennen der digitalen Möglichkeiten. „Bei Data & Analytics betrachten wir entlang der Wertschöpfungskette die Potenziale, die der Einsatz von digitalen Technologien bietet“, erklärt Thomas Erwin. „Wichtig ist die Verknüpfung zwischen strategischer Betrachtung, verschiedenen Geschäftsmodellen und verfügbaren Technologien. Nur ein solcher ganzheitlicher Ansatz bringt die Technologien auch in die Anwendung im Tagesgeschäft.“ Und nur so lassen sich mit Daten Werte schaffen.

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