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Hamburger Start-up revolutioniert Marktforschung

Keyfacts über Appinio

Appinio

Appinio pitcht sich auf den ersten Platz des Start-up-Wettbewerbs Best of Hamburg • Erfinder haben spielerischen Aspekt in die Marktforschungs-App eingebaut • 5.000 Nutzer pro Umfrage kann Appinio garantieren

Fünf Minuten genügten Jonathan Kurfess, um die Jury von seiner Idee zu überzeugen. Fünf Minuten lang gehörte die Bühne ihm. Im November 2014 erst ging seine mobile Marktforschungs-App online – knapp acht Monate später, Mitte Juli 2015, sind bereits 33.000 Nutzer registriert.

Appinio heißt die Firma, die hinter der App steht, die – so Kurfess – „die Marktforschung revolutionieren wird“. Das junge Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg. Neun kreative Köpfe zwischen 24 und 38 Jahren bilden das erfolgreiche Team. Am vergangenen Montag pitchte sich Appinio auf den ersten Platz des Start-up-Wettbewerbs Best of Hamburg. „Das Geschäftsmodell hat uns total überzeugt, wir glauben an die Idee“, sagt Stefanie Hagenmüller, Senior Managerin, Audit Hamburg. KPMG ist Partner der Best of X Eventreihe; die Smart Start Teams in Hamburg, München und Köln unterstützen die Veranstaltung personell und logistisch.

Schnellstes Marktforschungs-Unternehmen der Welt

Wirklich mit dem Sieg gerechnet, hatte Appinio-Gründer Kurfess übrigens nicht. „Ich habe meine Präsentation erst drei Stunden vor dem Finale fertig gestellt – ich glaube, das hat man auch gemerkt“, gibt der 25-Jährige zu. Am Ende war das egal, denn sein Konzept überzeugte auch so. Das „schnellste Marktforschungs-Unternehmen der Welt“ kommt auf 1.000 beantwortete Umfragen in fünf Minuten, 5.000 Nutzer pro Umfrage kann Appinio bereits jetzt garantieren. Zusätzlich entstehen für die Unternehmen, die die Daten erheben, verhältnismäßig geringe Kosten.

Für Unternehmen, die Daten erheben, entstehen verhältnismäßig geringe Kosten.

Spielerischer Aspekt für mehr Daten

Um möglichst viel über die Nutzer zu erfahren und den Zielgruppen-Anforderungen ihrer Kunden optimal nachzukommen, haben die Erfinder einen spielerischen Aspekt in die Marktforschungs-App eingebaut. „Den Nutzern der App werden regelmäßig Fragen beispielsweise zu ihrem Konsumverhalten gestellt. Mit ihren Antworten schalten sie innerhalb der App weitere Level frei, steigen quasi auf und können sich in der Community mit den anderen Nutzern vergleichen“, erklärt Kurfess. Nebenbei sammeln sie Guthaben an, dass sie dann gegen Gutscheine eintauschen oder an ausgewählte soziale Projekte spenden können.

2016 geht es mit Best of X weiter

Best of Hamburg war übrigens die letzte Veranstaltung der Best of X Eventreihe. Zumindest für dieses Jahr. Die vielversprechendsten Start-ups im Süden und Westen der Republik wurden bereits im Vormonat ermittelt. 2016 soll der Gründer-Wettbewerb aber wieder aufleben. Gut möglich, dass dann sogar noch weitere Regionen und somit Events hinzukommen. „Ein Best of Leipzig zum Beispiel können wir uns gut vorstellen“ so Stefanie Hagenmüller. „Oder ein großes Deutschland-Finale in Berlin.“

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