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Digitalisierte Hardware im Fokus

Keyfacts über Start-ups

Investitionen

KPMG macht junge Start-ups fit für eine erfolgreiche Zukunft • Start-ups werden Innovationstreiber bei digitalisierter Hardware • Einstiegsinvestitionen machen externe Investoren erforderlich

Digitalisierte Hardware im Fokus junger Start-ups

In einem intensiven Accelerator Programm werden acht Start-ups in den Räumen von KPMG fit gemacht für eine große Zukunft. Das Besondere dabei ist, dass sich die Start-ups auf Hardware konzentrieren. Sie bieten nicht nur Dienstleistungen über das Internet an, sondern digitalisierte Produkte. Hardware-Start-ups gelten als einer der spannendsten Bereiche für Neugründungen.

„Das Internet der Dinge verbindet Hardwarekomponenten mit digitalen Dienstleistungen. Gerade Start-ups werden hier mit ihrer Kreativität die wesentlichen Innovationstreiber sein“, sagt Tim Dümichen vom KPMG-Smart-Start-Team.

Um diese Entwicklung voranzutreiben, veranstaltet der Berliner Accelerator AtomLeap ein sogenanntes Collider Camp vom 24. Juli bis Mitte September, unter anderem mit Unterstützung von KPMG. In Workshops werden acht Start-ups aus ganz Europa in allen Aspekten der Unternehmensführung geschult. Zudem erhalten sie Einblick in die neuesten technischen Entwicklungen. AtomLeap, das sich auf Hardware-Start-ups spezialisiert hat, wählte die geeignetsten Kandidaten aus. Mehr als 25 Bewerber erfüllten die für das Collider Camp gesetzten Kriterien zu Industriezweig, Technologie und Entwicklungsstand.

KPMG-Experten als Mentoren

Die KPMG-Experten Tim Dümichen, Marius Sternberg, Max Vocke und Henning Hanauer begleiten die Start-ups als Mentoren in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, damit diese ihr Potenzial ausschöpfen können. Weitere Mentoren unterstützen die Start-ups bei den zahlreichen anderen Themen, mit denen sich Gründer auseinander setzen müssen. Mit dem Programm werden sie für die besonderen Herausforderungen des Hardware-Bereichs gewappnet sein. So muss bereits für den Bau eines Prototypen ein hoher Aufwand betrieben werden – entwicklungstechnisch, aber auch finanziell. Die vergleichsweise hohen Einstiegsinvestitionen machen einen externen Investor zwingend erforderlich. Wenn sich eine Idee aber bewährt, sind die möglichen Umsätze enorm. Auch der Weltkonzern Siemens begann im Jahr 1847 mit einem damals hochmodernen Nischenprodukt der Kommunikationstechnik – dem Zeigertelegrafen.

Das Camp ist zugleich ein Wettbewerb. Nach vier Wochen wird die Beratung auf die erfolgversprechendsten Start-ups reduziert. Die Finalisten bekommen die Chance sich am letzten Tag Investoren vorzustellen, die bereits 200.000 Euro an Kapital zugesagt haben. Höhepunkt für die Gründer: Am 21. und 22. September präsentieren sie sich auf der Industry of Things World Conference in Berlin. Mit mehr als 500 Experten und 75 prominenten Rednern etablierter Unternehmen wie IBM, Airbus, Volkswagen und SAP ist dies einer der weltweit bedeutendsten Messen zum Internet der Dinge.

Die vergleichsweise hohen Einstiegsinvestitionen machen einen externen Investor zwingend erforderlich.

Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen

Mit der Unterstützung des Camps stärkt KPMG seine Rolle als Brückenbauer. Denn ein Ziel von KPMG ist es, sowohl Wirtschaft und Wissenschaft, als auch traditionelle und junge Unternehmen zusammenzubringen. Tim Dümichen betont, dass Deutschland das Land der Ingenieure und Forscher sei, diese aber zu selten kooperieren würden. Die Forschungsinstitute leisteten hervorragende Arbeit, allerdings könnten sich daraus noch häufiger Gründungen ergeben.Hardware-Accelerator AtomLeap trägt wesentlich dazu bei, jungen Ingenieuren Gründerwissen näher zu bringen. Dessen Chef, Robin Tech, ist Doktorand am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, das von der HU Berlin mitbegründet wurde und von KPMG unterstützt wird. Er sieht für digitalisierte Hardware einen riesigen Bedarf. Berlin sei mit seinen exzellenten Hochschulen, der europaweit einzigartigen Innovationskraft und der Nähe zum deutschen Mittelstand bestens geeignet, das entsprechende Angebot zu kreieren. Daher wird AtomLeap nicht nur fortan jährlich die Collider Camps organisieren, sondern auch dazwischen kontinuierlich Gründer, Ingenieure und Experten zusammenbringen.

Die so entstehenden Hardware-Start-ups sind disruptiv, geben aber den etablierten Unternehmen einen wichtigen Impuls. Und vielleicht entwickeln sie sich in einigen Jahren sogar selbst zu einem Weltkonzern wie Siemens.

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