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Treasury

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So erhöhen CFOs ihren Gewinn

Keyfacts über Treasury

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Treasury steigert Umsatzrendite • Treasury ist kein Hexenwerk • Treasury ist Kraftzentrum im Finanzbereich

Im Treasury schlummern zusätzliche 0,6 Prozent Umsatzrendite. Doch um das Plus zu heben, müssen Treasurer und CFO investieren – und raus aus der Komfortzone. Zugegeben, es ist für Eltern nicht immer einfach, jedem Kind das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ist man selbst Betriebswirt, ist einem die Welt der Tochter im Controlling wahrscheinlich näher als die des Sohnes, der als Performancekünstler arbeitet. Bei dem, was man kennt, fühlt man sich in der Regel wohler.

Wir alle verlassen die Komfortzone nur ungern.

So verwundert es nicht, dass es bei einem CFO eine Hierarchie der Komfortzonen gibt: Ganz oben steht das Rechnungswesen, gefolgt vom Controlling auf Platz zwei. Den dritten Platz teilen sich dann in alphabetischer Reihenfolge die restlichen Bereiche wie Einkauf, IT und Treasury.

Das Treasury ist für viele CFOs immer noch eine Blackbox.

Trotz Finanzkrise: Die Beurteilung dessen, was das Treasury im Detail macht, bleibt für viele schwierig. Auch das Treasury selbst trägt wenig dazu bei, sich aus der Komfortzone hinauszubewegen.

Die Gründe sind vielfältig: Erstens fehlender Druck – schließlich weiß ja niemand, was im Treasury an möglichen Wertbeiträgen liegt. Zweitens blockiert die Sprachbarriere: Sprechen Sie Treasury? Und drittens: Vieles von dem, was das Treasury gut oder vielleicht auch weniger gut macht, wird aus der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung nicht unmittelbar ersichtlich.

0,6% Umsatzrendite schlummern in Treasury.

Der Unterschied liegt zwischen einem „brauchbaren Treasury“ und einem „Best-in-Class Treasury“.

Die genannten 0,6 Prozent Umsatzrendite mögen sehr viel erscheinen, sie werden jedoch schnell klar, wenn man sich die großen Stellschrauben genauer ansieht: Zahlungsverkehr, Währungs- und Rohstoffrisikomanagement, Liquiditätsplanung und Finanzierung.

Um die Schätze zu heben, muss ein Unternehmen stringent zentralisieren und in den Abteilungen übergreifend zusammenarbeiten – insbesondere beim Vertrieb und Einkauf, aber auch im Rechnungswesen, Controlling und in der Unternehmensentwicklung.

Eines muss jedoch auch klar sein. Die 0,6 Prozent zusätzliche Umsatzrendite gibt es nicht zum Nulltarif. Ohne Investitionen in die erforderlichen Ressourcen – Personal und IT – geht es nicht. Aber das brauche ich einem Betriebswirt ja nicht zu sagen.

Die gute Nachricht: All dies ist kein Hexenwerk.

Die schlechte: Externe Interessengruppen, insbesondere Analysten, beginnen in angelsächsisch geprägten Ländern gerade, die Performance des Treasury zu hinterfragen.

In unserem aktuellen Thesenpapier zum Treasury „Hinaus aus der Komfortzone“ untersuchen wir, warum das Treasury das Kraftzentrum im Finanzbereich ist und was es wirklich zum Unternehmenserfolg beitragen kann.