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SFTR – Securities Financing Transaction Regulation

SFTR – Securities Financing Transaction Regulation

Mehr Transparenz für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte

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SFTR, die Verordnung über die Meldung von Wertpapierfinanzierungsgeschäften [Verordnung (EU) Nr. 2015/2365], soll mehr Transparenz in den Markt der Wertpapierfinanzierungsgeschäfte (WPFGs) bringen. Der Hintergrund  ist, dass durch die Weitergabe von erhaltenen Sicherheiten komplexe Verbindungen zwischen traditionellen Banken und dem Schattenbanksektor entstehen können. Durch die SFTR wird es dem Regulator erleichtert, relevante und volumenstarke Gegenparteien zu identifizieren und eine etwaige Risikokonzentration zu überwachen.

Doch wer ist von der Verordnung betroffen? Was bedeuten die neuen Regelungen für Finanzdienstleister und wann greifen sie? 

Die neuen Anforderungen betreffen, wenn nicht explizit eingeschränkt, alle am europäischen Markt agierenden Marktteilnehmer die WPFGs tätigen oder Weiterverpfändungen von Sicherheiten vornehmen. Dabei werden unter WPFGs im Wesentlichen folgende Geschäfte verstanden:

  • Pensionsgeschäfte (Repos)
  • Wertpapier- und Warenleihgeschäft
  • „Buy/Sell back“- und „Sell/Buy back”-Geschäfte
  • Lombardgeschäfte

Herausforderungen der Meldung von WPFGs

Eine zentrale Herausforderung erwächst aus der Vielzahl an Informationen, die an das Transaktionsregister für jedes WPFG zu melden sind. Dazu gehören Angaben zu verwendeten Sicherheiten, ihrer Art und Qualität, sowie der Methode der Bereitstellung und Aspekte über die Verfügbarkeit der Sicherheiten für die Weiterverwendung.

In diesem Zusammenhang ist die Identifikation betroffener Geschäfte sowie die zeitnahe Bereitstellung der erforderlichen Daten als problematisch zu erachten.

Zeithorizont der Inkraftsetzung

Im April 2017 hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) die finalen Durchführungs- und Regulierungsstandards (RTS) zur SFTR veröffentlicht. Das schrittweise Inkrafttreten der Meldeanforderungen gem. Art. 4 referenziert auf das Veröffentlichungsdatum der Verordnung im EU-Amtsblatt:

  • Kreditinstitute und Wertpapierfirmen:  + 12 Monate
  • Zentrale Gegenparteien und Zentralverwahrer: + 15 Monate
  • Fonds (OGAW/AIFM) und Versicherungsunternehmen: + 18 Monate
  • Nichtfinanzielle Gegenparteien: + 21 Monate

Derzeit findet eine finale Überprüfung durch die EU-Kommission statt.

Erste Schritte zu einer zeitgerechten Umsetzung

Trotz offener Fragestellungen und potentiellen Änderungen stehen viele Anforderungen bereits fest. Diese gilt es zu analysieren und den tatsächlichen Umsetzungsaufwand zu quantifizieren. Unsere Erfahrung aus bereits durchgeführten Auswirkungs- und Gapanalysen zeigt, dass die Komplexität der Umsetzung im Markt oft unterschätzt wird.

Profitieren Sie von unserer breiten Expertise und gesammelten Erfahrungen. Hier stellen wir Ihnen unser SFTR-Assessment vor. Erfahren Sie mehr darüber, was bei der Einführung der SFTR zu beachten ist.

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