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Cloud Computing: Größe macht doch einen Unterschied

Cloud Computing: Größe macht doch einen Unterschied

Warum kleine und mittelgroße Unternehmen auf Cloud-Dienste setzen sollten

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Cloud Computing ist mittlerweile eine äußerst attraktive Alternative zu eigenen Rechenzentren. Denn der Betrieb von IT-Systemen im eigenen Haus ist teuer und ressourcenintensiv. Gerade große Firmen haben das Potenzial längst erkannt und profitieren von Skaleneffekten, die Cloud-Anbieter durch gigantische Kapazitäten für Rechner, Anwendungen und Datenvolumen tagtäglich erzielen. Kleine und mittelgroße Unternehmen hinken der Entwicklung immer noch hinterher. Warum?

Konzerne sind Vorreiter

Eigentlich sind es gerade Mittelständler, die von den Vorteilen der Cloud-Dienste profitieren sollten. Durch diese erhalten sie Zugang zu mehr Rechenleistung und IT-Know-how. Sie sparen sich eigene Datencenter und können jederzeit auf aktuelle Hard- und Software zurückgreifen. Auch junge Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen, können mit der Wolke schnell skalieren: Mit geringen Fixkosten und ohne eigene komplexe IT-Infrastruktur.

Doch Zahlen des aktuellen Cloud-Monitor sprechen eine andere Sprache: Zwar nutzen 50 Prozent der Großunternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern Public Cloud-Dienste. Dagegen sind es aber nur 29 Prozent bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Was machen die großen Player anders oder besser als der Mittelstand?

Flexibel und sicher: Die Cloud ist überall

Unsere Arbeitswelt verändert sich. Darauf sind Konzerne offensichtlich besser eingestellt. Weltweite Vernetzung, kollaborative Strukturen, von Raum und Zeit gelöstes Arbeiten und selbstgeführte Teams werden immer häufiger. Schon heute erlaubt die breite Vernetzung Mitarbeitern, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus zu arbeiten. Dadurch etablieren sich neue Formen der Zusammenarbeit in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg. Die Stichworte: Homeoffice, mobile Zugriffsmöglichkeiten und organisatorische Flexibilität. Cloud-Dienste bilden dafür die notwendige technologische Basis.

Kleine und mittlere Unternehmen sollten sich beeilen und etwaige Vorbehalte schnell ausräumen. Wer zu spät auf den Zug aufspringt, hat unter Umständen das Nachsehen, verpasst den Anschluss an den Wettbewerb. Das Argument, die Datenwolke sei zu unsicher, gilt heute längst nicht mehr. Die Unternehmen vertrauen der Cloud in puncto Datensicherung mehr denn je. Heute geht es daher primär um ein aktives Sicherheitsmanagement und um klare interne Vorschriften bei der Nutzung. Hier liegen jedoch die Defizite der KMU: Oft fehlt kleineren Unternehmen noch eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Cloud-Strategie, die zur Stärkung von Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit beitragen könnte. Das sollte sich ändern.

Datensicherheit strategisch angehen

Cloud-Computing bringt nicht nur mehr Flexibilität, sondern auch mehr Sicherheit. Ein zu Datenschutz und Compliance verpflichteter Cloud-Anbieter hat oft mehr Know-how und steckt mehr Ressourcen in die IT-Sicherheit als ein Mittelständler: So werden beispielsweise Patches deutlich zuverlässiger eingespielt. In Zeiten von Wannacry und Co. ein echtes Argument. Alles lässt sich jedoch nicht auf den Provider abwälzen. Für seine Daten ist der Kunde letztlich selbst verantwortlich: Wer das Thema aber strategisch angeht, Cyber Security ernst nimmt und so Wildwuchs bei der Nutzung von Cloud-Diensten und Sicherheitslücken vermeidet, der erreicht definitiv nicht nur höhere Effektivität im eigenen Unternehmen, sondern auch Effizienzgewinne.

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