Digitalisierung: Cyber-Versicherungen werden zum „Must-have“

Cyber-Versicherungen werden zum „Must-have“

Die aktuelle KPMG-Studie „Neues Denken, neues Handeln – Versicherungen im Zeitalter von Digitalisierung und Cyber“ zeigt, dass die Digitalisierung die Versicherer vor große Herausforderungen stellt. Aber auch, dass mit Cyber-Versicherungen eine neue volumenstarke Schadensparte entsteht.

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Die Digitalisierung ist zu einem entscheidenden Treiber in der Weiterentwicklung von Prozessen und Technologien bei Versicherungsunternehmen geworden. Doch welche Chancen bietet dieses neue Zeitalter der Assekuranz, und welche konkreten Gefahren kommen auf die Branche zu? Hiermit haben wir uns intensiv beschäftigt und im Rahmen der aktuellen Studie tief in die Geschäftsmodelle der Versicherer geblickt.

Vorteile und Geschäftspotenziale der Digitalisierung – hierüber wird in der Versicherungsindustrie viel diskutiert. Doch wenn man über die sich bietenden Möglichkeiten der Digitalisierung spricht, muss auch die Kehrseite der Medaille betrachtet werden: die Zunahme von Cyber-Risiken. Ein Gefahrenpotenzial, mit dem sich Versicherer zum Schutz des eigenen Unternehmens auseinander setzen müssen. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen werden Versicherern einige Kosten verursachen, die sich in der Ergebnisrechnung der Unternehmen wahrnehmbar niederschlagen dürften.

Allerdings stellen Cyber-Risiken für Versicherer auch ein bemerkenswertes Wachstumspotenzial dar.  Während sonst im deutschen Schaden-/Unfallgeschäft kaum Wachstum zu erwarten ist, entsteht mit Cyber eine Sparte, die die Kfz-Versicherung in 20 Jahren als volumenstärkste Sparte ablösen kann.

Die Digitalisierung wird die Versicherungsbranche, direkt oder indirekt, in den nächsten Jahren wie folgt prägen:

  • Neben der Digitalisierung ihres bestehenden Geschäftsmodells sollten sich Versicherer frühzeitig mit disruptiven Wettbewerbern auseinandersetzen, die ihre Marktposition gefährden könnten.
  • Die derzeitigen Geschäftsmodelle von InsurTechs stellen sich aktuell jedoch nur bedingt als disruptiv dar. Bisherige InsurTech-Geschäftsmodelle digitalisieren lediglich einzelne Wertschöpfungsschritte traditioneller Assekuranz-Geschäftsmodelle.
  • Die Automatisierung beschleunigt sich: Im Vertragsmanagement der Sachversicherung werden bis 2020 rund 70% aller Vorfälle und in der Schadenbearbeitung etwa 45% aller Vorfälle voll-automatisiert und dunkel verarbeitet werden.
  • Die zunehmende Digitalisierung führt zwangsläufig zu einer Zunahme von Cyber-Risiken. Diese Situation stellt neben den hiermit einhergehenden Anforderungen zum Schutz der eigenen Systeme zugleich auch ein signifikantes Geschäftspotenzial für Versicherer dar.
  • Cyber entwickelt sich mit einem jährlichen Prämienvolumen von bis zu 26 Mrd. Euro zur größten Versicherungssparte im Schaden-/ Unfallgeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Fülle an Informationen und Einblicken, die wir im Rahmen der Studienarbeit in den Themengebieten Digitalisierung und Cyber gewonnen haben, hat uns veranlasst unsere Erkenntnisse in zwei Teilstudien zu veröffentlichen: Im Fokus von Teil A stehen die Digitalisierungsthemen einschließlich FinTechs bzw. InsurTechs. In Teil B widmen wir uns dem Thema Cyber als Versicherungssparte der Zukunft.

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"Neues Denken, neues Handeln – Versicherungen im Zeitalter von Digitalisierung und Cyber“

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