IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 in europäisches Recht

IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 in europäisches Recht

Die EU hat im Amtsblatt vom 23. September 2016 Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 im Zusammenhang mit der Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften ergeben haben, veröffentlicht und damit in europäisches Recht übernommen.

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Die EU hat im Amtsblatt vom 23. September 2016 Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 im Zusammenhang mit der Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften ergeben haben, veröffentlicht und damit in europäisches Recht übernommen. 

Die Verlautbarung Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme wurde bereits im Dezember 2014 vom IASB herausgegeben und beinhaltet Klarstellungen u. a. zu folgenden Sachverhalten:

  • Ein Unternehmen kann auch dann die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften anwenden, wenn sein Mutterunternehmen seine Tochtergesellschaften zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
  • Ein Tochterunternehmen, das Dienstleistungen erbringt, die sich auf die Anlagetätigkeit des Mutterunternehmens beziehen, ist nicht zu konsolidieren, wenn das Tochterunternehmen selbst eine Investmentgesellschaft ist.
  • Bei der Anwendung der Equity-Methode auf ein assoziierte Unternehmen oder ein Joint Venture, das eine Investmentgesellschaft ist, kann ein Investor, der keine Investmentgesellschaft ist, die Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert beibehalten, die das Beteiligungsunternehmen auf seine Beteiligungen an Tochterunternehmen anwendet.
  • Eine Investmentgesellschaft, die ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewertet, hat entsprechende Angaben nach IFRS 12 zu machen.

Die Änderungen sind spätestens für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Mehr Informationen finden Sie direkt in der Verordnung (EU) 2016/1703.

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