Änderungsentwurf zu IFRS 3 und IFRS 11

Änderungsentwurf zu IFRS 3 und IFRS 11

Das IASB hat am 28. Juni 2016 einen Exposure draft zu punktuellen Änderungen der IFRS 3 und 11 veröffentlicht.

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Das IASB hat am 28. Juni 2016 einen exposure draft zu punktuellen Änderungen der IFRS 3 und 11 veröffentlicht. Im Kern wurde zum einen die business-Definition des IFRS 3 präzisiert. Damit soll in Zukunft die Entscheidung, ob einzelne Vermögenswerte und Schulden oder aber ein Geschäftsbetrieb (business) erworben wurden, weniger Ermessen-behaftet sein. Nur in den Fällen, in denen ein Geschäftsbetrieb erworben wird, kann nach den Grundsätzen des IFRS 3 ein Goodwill aktiviert werden. Abzugrenzen sind demnach Erwerbsvorgänge, die lediglich einen Vermögenswert oder eine Gruppe von Vermögenswerten betreffen. Es wird erwartet, dass aufgrund der geänderten business-Definition in Zukunft insbesondere in der Bau- und Pharmabranche weniger Unternehmenszusammenschlüsse identifiziert werden. 

In einer weiteren Ergänzung des IFRS 3 wird klargestellt, dass die Erlangung von Beherrschung (control) über einen Geschäftsbetrieb, der eine Joint Operation ist und an dem der Erwerber als joint operator oder andere Partei des Joint Arrangement bereits bisher beteiligt war, einen sukzessiven Unternehmenszusammenschluss (business combination achieved in stages) darstellt. Werden demgegenüber die Anteile an einer Joint Operation, die einen Geschäftsbetrieb darstellt, bei fortgesetzter gemeinschaftlicher Führung aufgestockt, d.h. ohne dass eine der Parteien Beherrschung erlangt, werden die bisher gehaltenen Anteile an den Vermögenswerten und Schulden der Joint Operation nicht neu bewertet. 

Die comment period läuft bis zum 31. Oktober 2016.

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