EEG-Härtefallregelungen für stromintensive produzierende Unternehmen

EEG-Härtefallregelungen für stromintensive Unternehmen

Der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2015 aufgrund des EEG-Wälzungsmechanismus Zusatzkosten in Höhe von insgesamt 11,1 Milliarden Euro entstanden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet stromkostenintensiven Unternehmen des produzierenden Gewerbes die Möglichkeit der Inanspruchnahme der besonderen Ausgleichsregelung. Durch die Förderung nach Paragraph 64 EEG ist eine Entlastung von bis zu 6,2 Millionen Euro (pro Jahr und 100 Gigawattstunden Verbrauch) möglich.

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Durch die Förderung nach Paragraph 64 EEG ist eine Entlastung von bis zu 6,2 Millionen Euro (pro Jahr und 100 Gigawattstunden Verbrauch) möglich. KPMG unterstützt Sie bei der Antragsstellung sowie bei der Klärung der Voraussetzungen, um die Härtefallregelung nutzen zu können.

Seit Einführung der besonderen Ausgleichsregelung im Antragsjahr 2012 sind beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) über 7.700 Befreiungsanträge stromkostenintensiver Unternehmen eingegangen, von denen mit 87% der überwiegende Anteil positiv beschieden wurde.

Insgesamt wurde die stromkostenintensive Industrie um 16,3 Milliarden Euro entlastet und ein entscheidender Beitrag zur Sicherung der Stellung deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb geleistet. 

Angesichts der nunmehr auf 6,35 ct/kWh angestiegenen EEG-Umlage (dies entspricht einem Anstieg von über 200 Prozent gegenüber 2010) wird der erfolgreichen Antragstellung für stromkostenintensive Unternehmen auch in Zukunft eine entscheidende Bedeutung zukommen.

Weiterer Ausbau Erneuerbarer Energien bedingt zusätzliche Kosten

Das EEG ist gemäß Paragraph 1 Absatz 2 dem Ziel verschrieben, „den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch stetig und kosteneffizient auf mindestens 80 Prozent bis zum Jahr 2050 zu erhöhen.“ Bereits 2025 soll dieser Anteil auf bis zu 45% ausgebaut werden.

Die Kosten aus der Förderung von Anlagenbetreibern erneuerbarer Energien werden dabei von allen Endverbrauchern getragen. Folglich wird das Projekt Energiewende für die stromkostenintensive Industrie auch in Zukunft zu signifikanten wirtschaftlichen Belastungen führen.

Wie kann KPMG Sie unterstützen?

Um in den Genuss der besonderen Ausgleichsregelung zu kommen, müssen Sie bis zum 30. Juni 2016 einen vollständigen elektronischen Antrag im ELAN K2-Portal des BAFA einreichen. Hierfür ist die Bescheinigung eines Wirtschaftsprüfers nach Paragraph 64 EEG zwingend erforderlich. Wir haben seit dem Jahr 2010 über 1.000 Antragsverfahren erfolgreich begleitet und sind daher sowohl mit den fachlichen als auch den formellen Anforderungen bestens vertraut. Gerne können Sie unverbindlich Kontakt mit uns aufnehmen, um eine erste Einschätzung zu Ihren Erfolgsaussichten im Falle einer Antragstellung zu erhalten. Eine Zusammenarbeit mit KPMG bietet Ihnen unter anderem die folgenden Vorteile:

  • "Quick Check": Unsere Experten können bereits im Vorfeld abschätzen, ob Ihr Unternehmen stromintensiv produziert und einen Anspruch auf die Erstattung von Stromkosten besitzt.
  • Nachweis: Sie erhalten durch die Bescheinigung ein Prüfungsurteil eines Wirtschaftsprüfers und damit den geforderten Nachweis über die Erfüllung regulatorischer oder vertraglicher Bestimmungen.
  • Analyse Ihrer internen Prozesse: KPMG identifiziert weitere etwaige Schwächen in Bezug auf regulatorische und vertragliche Verpflichtungen und leitet für Sie Handlungsempfehlungen als Grundlage für die Verbesserung der bestehenden internen Abläufe ab.

Antragsvoraussetzungen

  1. Zugehörigkeit Ihres Unternehmens zu einer gemäß Anlage 4 EEG 2014 antragsberechtigten Branche
  2. Ihre umlagepflichtige und selbst verbrauchte Strommenge übersteigt den Selbstbehalt i. H. v. 1 GWh
  3. Ihre Stromkostenintensität (=Verhältnis von Stromkosten zur Bruttowertschöpfung) beträgt mindestens 17% für Unternehmen der Liste 1 (Liste 2: 20%)
  4. Das Unternehmen betreibt ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS (Bei Verbrauch < 5 GWh: Alternativer Nachweis möglich)
  5. Bescheinigung eines Wirtschaftsprüfers nach §§ 63 ff. EEG 2014.

Noch Fragen?

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Sie sind bereits erfahrener Antragsteller und möchte sich zu spezifischen Sachverhalten, wie beispielsweise den Implikationen der Durchschnittspreisbildung für Ihren Antrag, austauschen?

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