Steuerklima in Deutschland - Familienunternehmen im Fokus

Steuerklima in Deutschland

Die Befragung fängt die Grundstimmung von familiengeführten Betrieben gegenüber der Finanzverwaltung ein. Unternehmensvertreter kritisieren vor allem den gestiegenen bürokratischen Aufwand. Die Einführung der E-Bilanz und der elektronischen Steuererklärung brachten außerdem noch nicht die gewünschten Vorteile.

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Das deutsche Steuerrecht wird immer komplexer. Unternehmer stehen nahezu täglich vor der Herausforderung, steuerliche Sachverhalte richtig abzubilden und einzuordnen. Besonders die Unbeständigkeit von Regelungen stellt familiengeführte Firmen vor große Herausforderungen: Für sie sind Rechtssicherheit und Beständigkeit von besonderer Bedeutung, da sie langfristig – oft generationsübergreifend – planen.

Um herauszufinden, wie es um das gegenwärtige Verhältnis zwischen Finanzverwaltung und Familienunternehmen bestellt ist, haben wir 300 der größten Familienunternehmen befragt. Daraus ergibt sich ein umfassendes Stimmungsbild zum Steuerklima in Deutschland:

Die zentralen Ergebnisse im Überblick

Rund 75 Prozent der Familienbetriebe sind mit der Arbeit der Finanzverwaltung zufrieden.

Allerdings zeigt sich: Tendenziell sind Familienunternehmen in den neuen Bundesländern mit den Leistungen der Behörde unzufriedener als westdeutsche Betriebe.

Jedes zweite Unternehmen gibt an, dass betriebliche Steuererklärungen heute mehr Zeit als noch vor drei Jahren in Anspruch nehmen.

Die Digitalisierung führte bislang nicht zum gewünschten Bürokratieabbau.

Rund 74 Prozent aller Unternehmen können keine Beschleunigung der Prozesse durch die elektronische Übermittlung der Steuerdaten feststellen.

50 Prozent der Entscheider geben an, dass sich an der Dauer der   Betriebsprüfungen nichts geändert hat.

Bei gut jedem zweiten Familienunternehmen nimmt die Betriebsprüfung von Beginn der Prüfung vor Ort bis zum Abschlussbericht höchstens ein Jahr in Anspruch.

Die befragten Familienbetriebe sind durch die öffentlichen Diskussionen und die Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige verunsichert.

Vor allem die Großen unter ihnen haben in den vergangenen Jahren damit begonnen, Tax-Compliance-Systeme auf- und auszubauen, um rechtliche Fallstricke frühzeitig zu erkennen.

In 70 Prozent aller Fälle kam es nach Abgabe der letzten Steuererklärungen binnen eines halben Jahres zu einer Veranlagung.

Damit hat sich die Bearbeitungszeit bis zur Veranlagung aus Sicht der meisten Familienunternehmen im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert.

Die Studienergebnisse können Sie hier als PDF herunterladen.

Die Steuerfunktion im Wandel

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Tax Compliance 2015 - Studie zur Organisation der Konzernsteuerabteilung

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