Global Family Business Tax Monitor

Global Family Business Tax Monitor

Familienunternehmen in aller Welt unterliegen sowohl im Erbfall als auch bei einer Nachfolgeregelung sehr unterschiedlichen Steuersätzen. Das zeigt eine Modellrechnung von KPMG, für die die Steuervorschriften in 42 Ländern verglichen wurden.

Ansprechpartner

Partner, Head of Private Clients, Tax

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kontakt

Verwandte Inhalte

Anhand eines fiktiven Familienunternehmens im Wert von umgerechnet 10 Millionen Euro wurde für den „Global Family Business Tax Monitor“ die Steuerbelastung für den Fall berechnet, dass das Unternehmen vererbt wird beziehungsweise im Zuge einer Nachfolgeregelung an die Nachkommen übergeht.

Besteuerung im Erbfall

Lässt man Ausnahmeregelungen unberücksichtigt, liegt die potenzielle Steuerbelastung in den 42 untersuchten Ländern im Erbfall zwischen 0 und 45 Prozent (umgerechnet bis zu 4,5 Millionen Euro in Australien oder in einzelnen US-Bundesstaaten). Ein Drittel der untersuchten Staaten (14) erhebt im Erbfall keinerlei Steuern. In weiteren 11 Ländern liegt der Steuersatz bei umgerechnet maximal 10 Prozent  (oder 1 Million Euro). In rund einem Viertel der Staaten (11) liegt der Steuersatz bei mindestens 30 Prozent (3 Millionen Euro).

Besteuerung bei Nachfolgeregelung

Von den analysierten 42 Ländern erhebt genau die Hälfte (21) Steuern in Höhe von maximal 10 Prozent (umgerechnet 1 Million Euro). In zehn dieser Staaten wiederum werden im Nachfolgefall sogar gar keine Steuern erhoben. Selbst bei Berücksichtigung von Ausnahmeregelungen kann die Steuerbelastung allerdings erheblich sein; sie beträgt im Extremfall bis zu 55 Prozent in Japan (umgerechnet knapp 5,5 Millionen Euro). 

Deutsche Familienunternehmen beklagen bürokratischen Aufwand

In diesem Kontext beklagten 70 Prozent der deutschen Familienunternehmen in einer Umfrage zum „Steuerklima in Deutschland“, dass der betriebliche Aufwand für die Erstellung ihrer Steuererklärung in den vergangenen drei Jahren gestiegen sei. Dies hat eine Umfrage unter Führungskräften der 300 größten Familienunternehmen ergeben. Auch Betriebsprüfungen dauerten heute länger als früher: in 63 Prozent der Fälle mindestens zwei Jahre. Die elektronische Übermittlung der Steuererklärung hat nach Ansicht von drei Vierteln der Befragten (74 Prozent) das Verfahren nicht beschleunigt.

Global Family Business Tax Monitor

Webauftritt zum "Global Family Business Tax Monitor" bei KPMG International.

 
Lesen Sie mehr

Familienunternehmen und Mittelstand

Ob Assurance, Governance, Nachfolge, Philanthropie, Vermögenserhalt, Wachstum oder Ausstieg - auf unsere Erfahrung können Sie sich verlassen.

 
Lesen Sie mehr

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP)

 

Absenden

KPMG's neue digitale Plattform

KPMG's neue digitale Plattform