ERP: Das Rückgrat des Militärs

ERP: Das Rückgrat des Militärs

Im Kampf gegen den internationalen Terror, Schlepperbanden und Piraterie auf den Weltmeeren – und plötzlich ist die Verbindung weg.

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ERP: Die Lebensversicherung unserer Soldaten

Eine Aufklärungseinheit durchsucht eine verlassene Stadt, weil sie in den Ruinen Terroreinheiten vermutet. Das Hauptquartier gibt genaue Anweisungen, jeder Schritt ist geplant, Drohnen unterstützen aus der Luft, geben Hinweise auf mögliche Minenfelder: Alltag im Krisengebiet.

Wenn das Hauptquartier nicht antwortet, weil die Internetverbindung streikt, kann das über Leben und Tod entscheiden. Die Einheit ist auf einen Schlag auf sich gestellt und wird zu einem leichten Ziel.

Lebensversicherung ERP

Mobile Bundeswehreinheiten, egal ob Flugzeuge, Schiffe, Panzer oder gepanzerte Transporter – sie vertrauen sowohl in Deutschland aber auch im Einsatz auf Enterprise Resource Planning (ERP) und die Verbindung zum zentralen Hauptserver. Die aktuelle Bewertung der Logistik, ein jederzeit klares Lagebild und das Wissen über die Einsatzbereitschaft der Waffensysteme sind entscheidende Erfolgsfaktoren, die das ERP steuert. Tatsächlich sind diese so wichtigen Verbindungen in vielen Krisengebieten nicht stabil.

Die Lösung: Die Einheiten benötigen ein autarkes ERP, das überall dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird.

Die Bundeswehr hat bereits mit der Einführung solcher autarker ERPs begonnen und wird diese erstmalig auf neu zulaufenden Fregatten implementieren. Diese Schiffe werden viele Möglichkeiten nicht-autarker ERPs bieten, vor allem aber die Kommandanten auf den Schiffen unabhängiger machen – auch wenn die Verbindung zum Hauptserver nicht steht.

Ständige Synchronisierung

Steht dann die Verbindung zum zentralen System wieder, gleicht die mobile ERP-Einheit die Daten ab. Teure Satellitenverbindungen, die schmale Verteidigungsbudgets belasten, werden auf diese Weise weniger nachgefragt.

Die ausgerüsteten Schiffe können Munitions-, Lebensmittel und andere lebensnotwendige Vorräte bewerten, Schäden automatisch prüfen und all das bei der ersten Gelegenheit an die Basis senden.

Aus der Praxis

Transportiert ein Schiff z.B. so genannte Spezialkräfte, werden wichtige Informationen über diese Einheiten auf dem Bord-ERP gespeichert und ausgewertet. Der Kommandant weiß dann immer personengenau, wer auf seinem Schiff ist – ein ungemeiner Vorteil bei Notfallevakuierungen oder kurzfristigen Einsätzen.

In vier Jahren einsatzbereit

Bis 2020 sollen die ersten mobilen ERP-Einheiten vollständig nutzbar sein. ERP ist als Rückgrat des modernen Militärs nicht mehr aus dem militärischen Alltag wegzudenken. Streitkräfte werden so künftig in der Lage sein, bei Einsätzen effizienter und sicherer zu agieren.

Lesen Sie mehr über ERP zur Verteidigung auf „Defense ERP“ und erfahren, wie diese Technik den Streitkräften der USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada hilft.

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