DRSC verabschiedet DRÄS 6 und DRÄS 7

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DRSC verabschiedet am 21. April 2016 DRÄS 6 und 7

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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) hat in seiner Sitzung am 21. April 2016 den geänderten Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 6 (DRÄS 6) sowie den Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 7 (DRÄS 7) verabschiedet. 

DRÄS 6 ändert zahlreiche bestehende DRS wegen zwischenzeitlicher gesetzlicher Änderungen, insbesondere durch das BilRUG. Gegenstand der erneuten Verabschiedung des DRÄS 6 waren klarstellende Anpassungen an den Formulierungen der Tz. K231a und c des DRS 20 Konzernlagebericht in Bezug auf bestimme Angaben zur Frauenquote in der Erklärung zur Unternehmensführung. Die Neuformulierung dieser Textziffern war notwendig geworden, nachdem das DRSC nach der Verabschiedung des DRÄS 6 am 29. Februar 2016 (siehe Express Accounting News 09/2016) auf potenzielle Missverständnisse hingewiesen worden war. Die verpflichtende Erstanwendung ist für Geschäftsjahre vorgesehen, die nach dem 31. Dezember 2015 beginnen.   

Mit DRÄS 7 werden die Vorgaben und Empfehlungen des DRS 16 Zwischenberichterstattung an die neue Gesetzeslage (Umsetzungsgesetz zur Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie) angepasst, wonach die Pflicht zur Quartalsberichterstattung weggefallen ist (siehe ausführlich Express Accounting News 06/2016). Die verpflichtende Anwendung des geänderten DRS 16 gilt ab dem Tag der Bekanntmachung des DRÄS 7 im Bundesanzeiger. DRS 16 kann auch rückwirkend auf die Zwischenberichterstattung seit dem 26. November 2015 angewendet werden.   

DRÄS 6 und DRÄS 7 werden in Kürze dem BMJV zur Bekanntmachung gem. § 342 Abs. 2 HGB im elektronischen Bundesanzeiger übermittelt, um die damit verbundene Bindungswirkung zu erlangen. 

Die Änderungsstandards DRÄS 6 und DRÄS 7 als near final Standard hat das DRSC auf seiner Homepage veröffentlicht.

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