KPMG Treasury Forum in München

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Industrie 4.0, der Wandel der globalen Ökonomie und die Zukunft des Treasury

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Ob politische oder volkswirtschaftliche Risiken oder die Veränderung von Geschäftsmodellen hervorgerufen durch die technische Entwicklung: sie alle haben unmittelbare, teils signifikante Auswirkungen auf die Arbeit des Treasury.

Die zugrundeliegenden Entwicklungen aufzuzeigen, sie mit dem Blick auf die Welt in 2035 in einen größeren Rahmen zu setzen und gleichzeitig auch wieder konkrete Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten aufzuzeigen und abzuleiten, dies war die Agenda des Treasury Forums in der Niederlassung München am 23. Februar 2016. Über 30 Teilnehmer – überwiegend Leiter Treasury von DAX und MDAX Unternehmen – konnten hierbei drei Vorträgen folgen:

  • Dr. Heiko von der Gracht (Senior Manager Innovation & Strategic Growth Initiatives) warf als Zukunftsforscher einen Blick auf die Welt in 2035 und beleuchtete dabei Trends, Technologien und Themen von übermorgen. Für viele Teilnehmer überraschend waren Darstellungen von technischen Entwicklungen, die kurz vor der Marktreife stehen oder bereits am Markt sind, welche aber von vielen noch als Zukunftsphantasien verortet wurden. Insbesondere die Gedankensteuerung von Maschinen, Virtuelle Realität sowie die Digitalisierung und Ausgabe von Geschmack und Geruch faszinierten die Zuhörer.
  • Im anschließenden Vortrag konkretisierte Carsten Jäkel (Partner Finanz- und Treasury-Management) die heute schon bestehenden und sichtbaren Auswirkungen auf das Treasury, sowohl auf die Organisationsstruktur als auch auf die fachlichen Anforderungen und Aufgaben. Die Volatilität an den Finanzmärkten als Maß für die Unsicherheit zukünftiger Entwicklungen und die daraus abgeleitete Notwendigkeit des Denkens in und des Arbeitens mit Szenarien ist sicherlich einer der Hauptreiber für technische und prozessuale Veränderungen im Treasury einschließlich der immer engeren Verzahnung mit dem Controlling oder dem Einkauf.
  • Vollends in der Gegenwart angekommen waren die Teilnehmer dann beim Vortrag von Andreas Karthaus (FiREapps, einer Software zur Ermittlung und Analyse des Währungsexposures), der darstellte, wie sich bereits heute mit Standardsoftware komplexe Fragen im Rahmen der Steuerung des Währungsrisikos lösen lassen und dabei gleichzeitig der Automatisierungsgrad deutlich erhöht wird.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellten sich die drei Vortragenden den Fragen von Christian Debus (Partner Finanz- und Treasury-Management) und des Publikums. Spannend war hierbei zu sehen, wie nahe die Zukunftsforschung auch an den aktuellen Fragestellungen ist, die sich mit den Auswirkungen einer zunehmenden Regulierung im Finanzsektor zusammen mit dem Erscheinen von Fintechs auf das Unternehmens-Treasury ergeben.

Foto: Podiumsdikussion mit Prof. Dr. Christian Debus, Heiko van der Gracht, Andreas Karthaus und Carsten Jäkel (v.l.)

„Die Teilnehmer fanden die Veranstaltung nicht nur sehr gelungen, weil sie einmal nicht mit fachlichen Details bombardiert wurden, sondern auch weil Raum geschaffen wurde, sich mit dem eigenen Betätigungsfeld auseinanderzusetzen“, so Carsten Jäkel und ergänzt: „Auf sehr positive Resonanz stieß auch, dass KPMG mit Dr. Heiko von der Gracht über einen Zukunftsforscher verfügt“.

Die Veranstaltung soll im Verlauf dieses Jahres in Düsseldorf und bei Bedarf darüber hinaus auch in Stuttgart wiederholt werden. 

Quelle: KPMG Corporate Treasury News, Ausgabe 53, März 2016

Autor: Carsten Jäkel, Partner, cjaekel@kpmg.com 

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