DRSC schlägt Änderungen des DRS 16 Zwischenberichterstattung vor (E-DRÄS 7)

E-DRÄS 7 wurde am 8. Februar veröffentlicht

E-DRÄS 7 wurde am 8. Februar veröffentlicht.

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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) hat am 8. Februar 2016 den Entwurf des Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandards Nr. 7 (E-DRÄS 7) veröffentlicht.

Anlass der Überarbeitung ist das am 23. Juli 2015 in Kraft getretene Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie das am 26. November 2015 in Kraft getretene Gesetz zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie.

Durch das Gesetz zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie wurde die Pflicht zur Veröffentlichung von Zwischenmitteilungen der Geschäftsführung von Inlandsemittenten bzw. von Quartalsfinanzberichten, welche alternativ zu Quartalsmitteilungen veröffentlicht werden, durch Änderung des § 37x WpHG aufgehoben. Zum anderen wurde mit dem BilRUG die Ausnahmeregelung von der Pflicht, über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu berichten, in § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB geändert.

Mit dem vorliegenden Entwurf von E-DRÄS 7 soll DRS 16 Zwischenberichterstattung an die geänderten gesetzlichen Grundlagen angepasst werden. Folgende Änderungen werden vorgeschlagen:

  • Änderung der Bezeichnung des Standards in Halbjahresfinanzberichterstattung sowie Änderungen verschiedener Termini
  • Bezüge auf § 37x WpHG werden gestrichen
  • Vorgaben in DRS 16 (2012) betreffend die Zwischenmitteilungen sowie die Quartalsfinanzberichterstattung werden aufgehoben
  • Anpassung der Definitionen an die geänderten Inhalte des DRS 16
  • Geänderte Formulierung der Ausnahmeregelung von der Pflicht zur Berichterstattung über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Entwurf steht zum Download auf der Seite des DRSC bereit. Die Kommentierungsfrist endet am 21. März 2016.

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