Zahlungsströme besser im Blick

Zahlungsströme besser im Blick

Nervöse Anleger, vorsichtige Gläubiger und volatile Märkte: Um sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten erfolgreich behaupten zu können, müssen Unternehmen flexibel sein – auch wenn es um das Management von Liquidität geht.

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Cash Flow Manager

Bei der Frage, nach welchen Kennzahlen sich ein Unternehmen optimal steuern lässt, gewinnt das Thema Liquidität immer mehr an Bedeutung. Auch bei der externen Beurteilung sind die cash-relevanten Kennzahlen wichtiger denn je und stehen somit auf gleicher Stufe wie ertragsorientierte Größen. Der Cashflow gibt Aufschluss über die Ertrags- und Finanzkraft eines Unternehmens. Ohne diese Kennzahl kommt kein modernes Steuerungskonzept mehr aus. Besonders effektiv gestaltet sich eine Steuerung nach Liquiditätszielen dann, wenn diese mit operativen Führungs- und Mitarbeiterzielen verknüpft sind.

Transparenz ist die Voraussetzung, um Liquidität zu steuern

Transparenz über die aktuelle und künftige Liquidität ist notwendig, um die Unternehmenssteuerung auf cash-orientierte Kennzahlen auszurichten. Dies betrifft sowohl die Planung als auch das Reporting von Cashflows. Erst auf Basis dieser Daten kann der Zahlungsstrom verlässlich gesteuert und die Liquidität sichergestellt werden. 

Cashflow kontrollieren: Drei hilfreiche Tipps

  1. Direkt berechnen: Die Praxiserfahrung zeigt, dass es oft nicht ausreicht, den Cashflow indirekt über die Gewinn- und Verlustrechnung abzuleiten. Vielmehr empfiehlt es sich, Zahlungsströme bereits auf operativer Ebene direkt zu berechnen. So werden Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt.
  2. Cash-Kultur etablieren: Es ist wichtig ein Cash-Management und das Bewusstsein für die Einflussfaktoren auf die Cash-Entwicklung im gesamten Unternehmen zu festigen. Erst wenn bei allen betroffenen Mitarbeitern ein Bewusstsein für die Ressource „Cash“ besteht, können Verbesserungen nachhaltig verankert werden.
  3. Entscheidungsgrundlage verbessern: Künftige Zahlungsströme belastbar darzustellen ist eine Grundvoraussetzung, wenn es darum geht, kurz- bis langfristiges Fremdkapital bereitzustellen. Je verlässlicher und hochwertiger die Daten, desto stärker ist das Argument des Unternehmens gegenüber potenziellen Gläubigern. Methoden und Instrumente aus dem Bereich Business Intelligence können dabei helfen. Die größten Verbesserungspotenziale liegen in der Automatisierung: Eine intensivere Systemunterstützung fordert und fördert eine konsistente Datenbasis.

Cash-relevante Sachverhalte verlässlich zu planen, bleibt auch zukünftig eine Herausforderung: Eine automatisierte Ermittlung und Interpretation von cashflowbasierten Kennzahlen unterstützt das Unternehmen dabei, verborgenes Cash-Potenzial zu identifizieren und das vorhandene Kapitaleffizienter zu nutzen.

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