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Mit dem Internet der Dinge wachsen

Mit dem Internet der Dinge wachsen

Keyfacts über Internet der Dinge

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Internet der Dinge hat maßgeblichen Einfluss auf Alltag und Industrie • Technologien ermöglichen stetigen Datenfluss • Technische Entwicklungen werden viele Jobs substituieren

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Große Erwartungen werden mit dem Internet der Dinge verbunden. Es soll unseren Alltag verändern und die Industrie. Und das ist nicht einmal übertrieben.

Mit dem Internet verbundene Geräte ermöglichen einen steten Datenfluss. Damit kann das Gerät passiv ständig Informationen liefern. Es kann aber auch aktiv vom Benutzer oder gar von einem entsprechend programmierten Computer angesteuert werden.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Zum Beispiel im Smart Home, in dem die Waschmaschine den Verschmutzungsgrad der Wäsche selbst bestimmt und automatisch dann wäscht, wenn der Strompreis am günstigsten ist. Oder in der Meteorologie, wo das Daten- und Messnetz mit wenig Aufwand deutlich dichter werden und die Vorhersage damit besser werden kann. Oder in der Medizin, wenn eine Tablette mit einem Diagnosechip geschluckt wird, der die Ergebnisse direkt an den Arzt sendet.

Bereichsübergreifender Wandel

Das Internet der Dinge wird Produktionsprozesse so stark verändern, dass von der Industrie 4.0 gesprochen wird. Auswertungen in Echtzeit ermöglichen es, Anomalien zu erkennen, zum Beispiel um Produktfehler frühzeitig zu finden oder um schnell Lieferengpässe zu erkennen und entgegen zu wirken. Abläufe werden automatisiert und zugleich flexibler. Damit kann schneller auf Marktveränderungen reagiert werden.

Natürlich wird sich auch der Transportbereich mit dem Internet der Dinge wandeln, wodurch ganze Logistik- und Produktionsketten beeinflusst werden. Ein Beispiel für den bereichsübergreifenden Wandel: Ein Auto wird so ausgestattet sein, dass jedes Bauteil kontinuierlich Daten über den eigenen Zustand sammelt und anzeigt, wenn es ausgetauscht werden muss. Das Bauteil funkt den Hersteller an, der die Fertigung in Auftrag gibt und die Informationen übermittelt, wohin das Stück geliefert werden soll. Den Termin in der Werkstatt macht das Auto für seinen Besitzer direkt aus.

Ungeklärt sind noch Fragen der Sicherheit. Geräte, die online sind, können auch gehackt werden.

14 Mrd. "intelligente" Elektrogeräte des Alltags sind aktuell ans Netz der Dinge angeschlossen.

Neue Ideen auf der IOTS World Conference

Heute sind weltweit bereits 14 Milliarden Geräte mit dem Netz verbunden. Glaubt man den Prognosen, werden im Jahr 2020 zwischen 50 und 212 Milliarden intelligente Elektrogeräte des Alltags ans Internet der Dinge angeschlossen sein. Tendenz stark steigend.

Jeder zweite Job, heißt es in so mancher Prognose, wird durch die technische Entwicklung substituiert werden. Auf der anderen Seite sagen eben andere Prognosen, dass wir jeden zweiten Job, den es im Jahr 2030 geben wird, heute noch gar nicht kennen.

Einige neue Ideen werden sicher entstanden sein, wenn die Fachwelt nach regem Austausch am Freitag wieder von der Internet of Things Solutions World Conference in Barcelona aufbricht.