IASB veröffentlicht Entwurf zur Änderung des IFRS 4 „Versicherungsverträge“

Entwurf zur Änderung des IFRS 4 „Versicherungsverträge“

Das IASB schlägt eine Änderung des internationalen Rechnungslegungsstandards für Versicherungsverträge (IFRS 4) vor.

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Das IASB schlägt eine Änderung des internationalen Rechnungslegungsstandards für Versicherungsverträge (IFRS 4) vor. Es handelt sich nicht um eine komplette Erneuerung der Bilanzierung, sondern um eine Übergangsregelung: Versicherer sollen einen Aufschub für die Bilanzierung ihrer Finanzinstrumente auf der Aktivseite bekommen. Grundsätzlich ist IFRS 9 für Finanzinstrumente bereits ab 2018 anzuwenden. Bei der Bilanzierung der versicherungstechnischen Rückstellungen auf der Passivseite steht für 2020 oder 2021 eine komplette Neuerregelung an: Dann soll ein vollständig überarbeiteter IFRS 4 annähernd die Bilanzierung nach dem neuen Aufsichtssystem Solvency II vorschreiben. Mit dem nun veröffentlichten Entwurf soll es den Versicherern erlaubt werden, die Bilanzierung für Finanzinstrumente auf der Aktivseite vorerst nicht zu ändern. Allerdings wird dieser Aufschub bis höchstens 2021 begrenzt; spätestens dann sollen die Versicherer zeitgleich die Bilanzierung auf Aktiv- und Passivseite ändern.

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