UN-Klimakonferenz in Paris: Was ist von COP21 zu erwarten?

UN-Klimakonferenz in Paris (COP21)

KPMG-Briefing "COP21 – What does it mean for business" gibt Hintergrundinformationen.

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Die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) findet vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 in Paris statt. Was haben Unternehmen zu erwarten? Das KPMG-Briefing "COP21 – What does it mean for business" gibt Hintergrundinformationen.

Die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) hat zum Ziel, erstmalig ein Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 194 Mitgliedsstaaten der UN-Klimakonvention zu vereinbaren. Auf dieser Basis soll die Beschränkung des globalen Temperaturanstiegs um maximal 2°C doch noch erreicht werden. Ein aktives Handeln tut not – die physischen Auswirkungen des Klimawandels, wie Extremwetterereignisse, werden immer offensichtlicher.

Simone Fischer, Head of Sustainability Services bei KPMG, stellt klar: „Wir teilen den wissenschaftlichen Konsens der Notwendigkeit zur Erreichung des 2°C Ziels. In Paris sind nun die Regierungen am Zug einen beispiellosen globalen Prozess für Klimaschutz einzuläuten, denn die Auswirkungen des Klimawandels werden sich weiter intensivieren.“

Die Tendenz ist eindeutig; die Akzeptanz für substantielle Schritte steigt weltweit. Ob Kampagnen zur Devestition von fossilen Energieträgern, der kürzlich veröffentlichte Aufruf des Papsts zum Umwelt- und Klimaschutz oder Chinas Bekanntmachung eines nationalen Emissionshandelssystems – COP21 könnte einen deutlichen Wandel einleiten.

Die Chancen für eine Einigung in Paris stehen nicht schlecht.

Erstmalig haben sich die größten Emittenten von Treibhausgasen – die USA und China – freiwillig zu Reduktionszielen und einer aktiven Teilnahme am Verhandlungsprozess verpflichtet. Außerdem haben sich alle Regierungen darauf verständigt, bis Ende 2015 einen rechtlich bindenden Vertrag zu unterzeichnen, der ab 2020 in Kraft tritt.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Markt- und vor allem Preissignale am effektivsten zu Wandel führen. Einige Länder, Regionen und Kommunen haben deshalb bereits Mechanismen zur preislichen Bewertung von CO2-Emissionen umgesetzt. So wird das „Verursacherprinzip“ verankert und die Kosten für Umwelt und Gesellschaft – zumindest teilweise – den Emittenten zugeordnet.

Auch einige der weltweit größten Unternehmen haben intern damit begonnen, den eigenen CO2-Emissionen einen Preis zu geben. So entstehen Anreize zum Klimaschutz und Investitionsentscheidungen werden vorausschauend auf einer fundierten Informationsbasis getroffen. Unternehmen entwickeln so Wettbewerbsvorteile – ehe der Gesetzgeber verpflichtend eingreift.

„KPMG unterstützt solche Initiativen zur effizienten und kosteneffektiven Emissionsminderung. Unser Briefing "COP21 – What does it mean for business" gibt Hintergrundinformation zur Klimakonferenz in Paris und zeigt, wie Unternehmen nachhaltig wirtschaftlich wachsen können“, so Simone Fischer.

Das Briefing und weitere Informationen zur Klimakonferenz finden Sie auf unserer globalen Informationsseite: www.kpmg.com/cop21

COP21: the 2015 UN Climate Conference

Paris, 30 November – 12 December, 2015

 
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