DRSC verabschiedet DRS 24 zu immateriellen Vermögensgegenständen im Konzernabschluss

Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss

Konkretisierung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen.

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Das DRSC hat am 30. Oktober 2015 veröffentlicht, dass der DRS 24 Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss verabschiedet wurde.

Der Standard konkretisiert die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen und adressiert die in diesem Zusammenhang bestehenden Zweifelsfragen. Die Ausführungen betreffen Ansatz, Bewertung und Ausweis von immateriellen Vermögensgegenständen sowie die dazugehörigen Angaben im Konzernanhang. Vor diesem Hintergrund werden nun auch im Rahmen des Aktivierungswahlrechtes selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens behandelt. Erklärtes Ziel des DRSC war es, eine einheitliche Anwendung der Vorschriften zu den immateriellen Vermögensgegenständen zu erreichen und die Informationsfunktion des Konzernabschlusses zu stärken.

Der Standard ist prospektiv auf Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, anzuwenden. Für die bis zum Erstanwendungszeitpunkt erworbenen oder selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände haben die Unternehmen die Möglichkeit, die bisherige Bilanzierung beizubehalten oder diese an die Vorschriften dieses Standards anzupassen.

DRS 24 wird in Kürze dem Bundesministerium der Justiz zur Bekanntmachung gem. § 342 Abs. 2 HGB im elektronischen Bundesanzeiger übermittelt, um die damit verbundene Bindungswirkung zu erlangen.

Die Bekanntgabe der Verabschiedung des neuen Standards wird voraussichtlich im Ergebnisbericht der 23. öffentlichen Sitzung des DRSC verfügbar sein.

 

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