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Eine Untersuchung von Nutzen und Kosten eines Klimareportings durch deutsche Unternehmen

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Neue Studie: Vorteile von Klimareporting übersteigen die Kosten der Erhebung

KPMG hat für das Projekt Klimareporting.de das Verhältnis von Nutzen und Kosten eines Klimareportings durch deutsche Unternehmen untersucht. Auftraggeber sind die Naturschutzorganisation WWF Deutschland und die Nichtregierungsorganisation Carbon Disclosure Project (CDP).

Mit einem Klimareporting informieren Unternehmen Kunden und Investoren darüber, wie sie Treibhausgas (THG)-Emissionen reduzieren und den Klimawandel begrenzen. Darüber hinauslegen sie dar, inwiefern die getroffenen Maßnahmen die Geschäftsentwicklung, die Unternehmensstrategie und den unternehmerischen Erfolg beeinflussen.

Die Studie unterscheidet zwischen direktem und indirektem Nutzen: Ein direkter Nutzen liegt dann vor, wenn für das Unternehmen ein unmittelbarer Vorteil entsteht – zum Beispiel durch Kosteneinsparungen in Folge von Energieeffizienz oder durch vermiedene Aufwendungen für den Erwerb von Emissionshandelszertifikaten. Indirekte Vorteile dagegen lassen sich nicht ausschließlich vom Klimareporting ableiten: Darunter fallen Aspekte wie Kapitalmarktnutzen, gesteigerte Reputation, verbessertes Risk Management, Produktinnovation und neue Geschäftsideen.

Wenn alle betrachteten Unternehmen ein Klimareporting implementieren würden, entstünden der deutschen Wirtschaft jährliche Gesamtkosten von knapp 900 Millionen Euro. Davon würden jedoch fast 75 Prozent der Kosten auf heute bereits bestehende gesetzliche Verpflichtungen oder freiwillige Initiativen entfallen. Die zusätzlich entstehenden Kosten lägen somit bei ca. 250 Millionen Euro pro Jahr. Diese könnten aber bereits allein durch Energieeinsparungen bei Strom und Gas von ca. 0,25 Prozent pro Jahr gedeckt werden.

Mit Hilfe der Studie können erstmalig Nutzen und Kosten für 95 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern eingeordnet werden. Die Untersuchung differenziert Unternehmen anhand von 15 Szenarien nach drei verschiedenen Größenkategorien sowie fünf unterschiedlichen Sektoren.

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