Wachstumsbremse Buchhaltung

Auslagerung bei jungen Unternehmen

Junge Unternehmen haben den Anspruch, schnell zu wachsen. Investoren erwarten schnelle Erfolge. Besonders Start-ups haben wenig Zeit, eine geeignete Infrastruktur aufzubauen oder vorzuhalten. Experte Gerhard Heinz erklärt, warum sich besonders junge Unternehmen in der Frühphase auf das Kerngeschäft konzentrieren sollten.

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Investoren wollen Ergebnisse: Jedes Unternehmen, das erste Erfolge am Markt feiern und die ersten Gelder einsammeln konnte, steht irgendwann vor dem Problem, Bericht erstatten zu müssen – sei es an die Geldgeber oder an die zuständige Finanzbehörde. Grundlage dieser Berichte ist in der Regel eine verlässliche Buchhaltung.

„Junge Unternehmen dürfen aber nicht außer Acht lassen, wofür sie am Markt bekannt sind: Ihre Geschäftsidee und deren Vermarktung“, erklärt Gerhard Heinz. Und weiter: „Da bleibt häufig wenig Zeit, eine sorgfältige Buchhaltung aufzubauen.“

Das Magazin „t3n“ kommt in einem Artikel zu dem Schluss, dass die Auslagerung bestimmter Bereiche Zeit und Kosten spart. Zeit, die junge Unternehmen oftmals nicht haben. Heinz erklärt, dass die Abteilungen in Konzernen auch nicht über Nacht gewachsen seien. „Natürlich ist die Auslagerung bestimmter Gebiete, zum Beispiel im Finanzbereich, nicht gänzlich ohne eigene Mitarbeiter durchführbar. Die Unternehmen, die sich zu einem solchen Schritt entscheiden, müssen noch stärker auf klar definierte Prozesse achten.

Das heißt, es ist unabdingbar, unternehmensinterne Prozesse mit dem Dienstleister abzustimmen und klare Übergabepunkte sowie Genehmigungsverfahren zu definieren“, erklärt Heinz. Laut des Experten sind Auslagerungen immer nur dann nachhaltig, wenn einzelne Dienstleistungselemente flexibel nach Bedarf auch wieder ins Unternehmen integriert werden können.

„Einfach und effizient funktioniert das immer dann, wenn es sich um einen verlässlichen Partner handelt, der viel Erfahrung mitbringt und die Bedürfnisse und Probleme kennt“, so Heinz weiter.

Weniger wertschöpfende Tätigkeiten hinterfragen

Tatsächlich ist eine lückenlose Buchhaltung der Kern eines erfolgreichen Geschäfts und Grundlage für eine entsprechende Berichterstattung an die Steakholder. Zeitliche Verzögerungen oder gar fehlende Belege können Vertrauen verspielen oder gar zur Schieflage des gesamten Unternehmens führen. „Besonders wichtig ist, dass Unternehmen verlässliche Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse vorhalten können, die sie unter anderem an Gesellschafter, Fremdkapitalgeber und auch das Finanzamt  weiterleiten können. Sollten Unternehmen dazu nicht in der Lage sein, führt dies zu unmittelbaren Problemen“, so Heinz weiter.

Der Trend ist nicht neu

Das Fachmedium „Haufe“ hatte überdies bereits 2012 darüber berichtet, dass der Trend dahin geht, weniger wertschöpfende Tätigkeiten auszulagern. Eine Umfrage des Mediums hatte ergeben, dass sich die Unternehmen die Dienstleister sehr genau aussuchen. So sei für viele auch die geografische Lage des Dienstleisters und dessen Leistungsfähigkeit von Interesse.

Redaktion: Moritz Ballerstädt

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