Treasury-IT-Barometer erkennt: Es schlummern Potentiale

Treasury-IT-Barometer erkennt: Es schlummern Potentiale

Treasurer sind teilweise unzufrieden mit ihren IT-Systemen. Einige kritische Punkte gibt es – die sich aber verhältnismäßig leicht lösen lassen.

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Treasury IT Barometer

Treasury-Mitarbeiter müssen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit zu oft gerade dann manuelle Tätigkeiten ausführen, wenn eigentlich ein Treasury Management System (TMS) die Aufgaben übernehmen sollte. Das ergab das Treasury-IT-Barometer, das KPMG zwischen Herbst vergangenen und Frühjahr dieses Jahres durchgeführt hat. Befragt wurden die Mitarbeiter von Treasury-Abteilungen in deutschen Unternehmen.

Insgesamt sind die Teilnehmer zufrieden mit den genutzten Treasury Management Systemen. Die Systeme erfüllen für einen großen Teil der Befragten die gesteckten Compliance-Anforderungen. Allerdings bieten sie häufig nicht alle gewünschten fachlichen Funktionalitäten. Vielfach müssen Treasurer manuell Eingaben vornehmen oder wichtige Aktivitäten wie Bewertungen von Finanzinstrumenten und die Berichtserstellung komplett außerhalb des Systems durchführen. Hieraus entstehen Fehlerrisiken, die zur Unzufriedenheit der Anwender führen und zusätzliche Aufwände sowie Kosten verursachen. Insbesondere das Reporting erzeugt dem Barometer zufolge einen hohen manuellen Aufwand.

Überraschendes Ergebnis 

„Das Ergebnis hat uns schon überrascht“, sagt Karin Schmidt, Senior Managerin im Finanz- und Treasury-Management der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. „Wir haben zwar nicht abgefragt, in welchen Teilbereichen oder Einzelprozessen bei Treasury die größten Defizite gesehen werden. Es wird jedoch deutlich, dass in der Treasury-IT ungenutzte Potentiale schlummern.“

Viele der Befragten wünschen sich auch eine verbesserte IT-Unterstützung im Treasury-Bereich. Dies könnte die Anwendungsfehler reduzieren und die Zufriedenheit mit den Systemen erhöhen. Stärkere Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Software Hersteller könnte helfen, auch einen anderen kritischen Punkt frühzeitig aufzugreifen. Relativ viele Teilnehmer fürchten nämlich, dass ihr Treasury Management System bald überholt sein wird und nicht den künftigen Anforderungen entsprechen könnte.

Redaktion: Matthias Hiller 

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