Mit Hardware-Start-ups die Welt verändern

Mit Hardware-Start-ups die Welt verändern

Sie wollen dem Straßenbild ins 21. Jahrhundert verhelfen, Unternehmen besseren Zugang zu IT-Entwicklungen ermöglichen und den 3D-Druck verbessern: Drei Hardware-Start-ups haben sich für das Finale des Accelerator-Programms von AtomLeap und KPMG qualifiziert. Es winkt der große Durchbruch.

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Hardware-Start-ups

In seinem sogenannten Collider Camp treibt der Berliner Accelerator AtomLeap die Entwicklung von Hardware-Start-ups voran. Unter anderem mit der Unterstützung von KPMG werden junge Start-ups in einem achtwöchigen Workshop in allen Aspekten der Unternehmensführung geschult. Von den ursprünglich acht Start-ups haben es drei ins Finale geschafft: Laydrop, Ledburn und Urban Totem.

Die Finalisten im Kurzporträt

Laydrop baut 3D-Drucker und bietet Dienstleistungen an mit denen Endkunden ihre individuellen Produkte fertigen können. Das Team hat bereits jahrelange Erfahrungen im 3D-Druck gesammelt und sein Geschäftsmodell im Collider Camp maßgeblich erweitert. Der Fokus ihrer Arbeit liegt jetzt auf Lösungen im Ernährungsbereich Das Team hat jahrelange Erfahrung im 3D-Druck und erschließt mit Laydrop neue Anwendungsgebiete wie den Ernährungsbereich.

Mit der Plattform von Ledburn können Unternehmen leichter eigene Lösungen entwickeln, um Daten aus bestehenden Infrastrukturen (z. B. Maschinen, Fahrzeugen und Gebäuden) auszulesen. Zudem stellt Ledburn Sensornetzwerke zur Verfügung. Mit dieser flexiblen Plattform können Geräte in kurzer Zeit skalierbar vernetzt werden. Hinter Ledburn stehen drei Italiener, die den Informationsfluss in der Industrie verbessern und damit neue Kapazitäten freisetzen wollen.

Urban Totem arbeitet an der Stadt der Zukunft. Stationen, die eine moderne Mischung aus Laterne, Postkasten und Telefonzelle sind, sollen das Straßenbild verändern und die Stadt als Ganzes „smarter“ machen. Diese sogenannten Totems bieten WLAN und sind eine Tankstelle für alle mobilen Elektrogeräte. Zugleich sind die Totems Knotenpunkte, an denen Passanten zusammenkommen, sich austauschen können und Informationen finden.

Stetig das Geschäftsmodell hinterfragen

Die drei Finalisten hätten sich durch das Potenzial ihres Produkts und des Geschäftsmodells ausgezeichnet, erklärt Jens Wiechers von AtomLeap. „Sie haben bewiesen, dass sie ihren Markt kennen und die nötigen persönlichen Qualifikationen mitbringen, um ihre Idee zu verwirklichen. Eine hohe Lernbereitschaft war dabei elementar.“

Tim Dümichen, Start-up-Experte von KPMG, sagt, er sei gespannt, wie sich die Gewinner-Teams weiterentwickeln würden. „Es ist nicht so einfach, unternehmerisch zu handeln, den Kunden in den Vordergrund zu stellen und dann auch stetig das eigene Geschäftsmodell kritisch zu prüfen.“

In den verbleibenden Wochen werden die Finalisten ihre Gründung einleiten. Dazu absolvieren die Teams Gründungsworkshops mit KPMG, Kommunikationsworkshops, werden im Marketing geschult und lernen, wie sie eine Kickstarter-Kampagne aufsetzen. Nebenbei werden sie weiter an ihren Produkten arbeiten.

Der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum präsentieren sie sich dann am 21. und 22. September auf der Industry of Things World Conference in Berlin.

Redaktion: Matthias Hiller 

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