Deutscher Start-up-Monitor 2015: Deutschlands Start-ups weiter auf Wachstumskurs

Deutscher Start-up-Monitor 2015

Das Gründungsgeschehen spielt für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland eine große Rolle. Neugründungen bringen Innovationen hervor, schaffen Arbeitsplätze und fördern so den Wettbewerbsgedanken.

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Gründer sind voller Ideen und voller Begeisterung. Sie entwickeln aus Problemlösungen Geschäftsmodelle. Start-ups stehen für Aufbruch, Innovation und Wachstum. Sie schaffen Arbeitsplätze, erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit und modernisieren die Wirtschaftsstruktur. Die deutsche Start-up-Szene in Zahlen zeigt der Deutsche Start-up Monitor (DSM).

Scheitern dürfen

Wer ein Unternehmen gründet, will erfolgreich sein. Und doch schafft es nicht jedes neu gegründete Unternehmen über den Berg. Entmutigen lassen sich die Gründer davon nicht – sie fangen neu an. Ein Drittel der Gründer hat ein zuvor begonnenes Start-up-Projekt eingestellt. Es gibt eine Kultur des Scheiterns, die charakteristisch für die Start-up-Szene ist. Junge Unternehmer sind Gründer aus Überzeugung. Sie probieren sich aus, testen ihr Geschäftsmodell, und wenn es nicht klappt, gehen sie mit einem neuen Start-up einen anderen Weg.

International arbeiten

Außerdem schauen Gründer über den Tellerrand hinweg. So ist lediglich ein Drittel der Start-ups ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig. Rund 75 Prozent planen eine weitere Internationalisierung. Und auch Gründer ohne deutsche Staatsbürgerschaft gründen in Deutschland. Auch die Mitarbeiterstruktur zeugt von Internationalität: Deutschlandweit besitzen 22 Prozent der Arbeitnehmer in Start-ups keine deutsche Staatsbürgerschaft. Mit einem Anteil von 33,7 Prozent ausländische Mitarbeiter sind Berliner Start-ups am internationalsten. „Deutschland ist für internationale Fachkräfte und Unternehmer ein attraktiver Standort“, sagt Tim Dümichen, Partner im Bereich Corporate Tax bei KPMG in Berlin. „Sie kommen zu uns und schaffen Wachstum und Arbeitsplätze. Umso wichtiger ist es, dass wir uns bemühen, ihnen den Start auch in den Behörden und auf der Ebene der Verwaltung zu verbessern. Gründer und Fachkräfte sollten nicht an komplizierten Anträgen und Sprachbarrieren scheitern.“ 

An Herausforderungen wachsen

Schnelles Wachstum stellt gerade junge Unternehmen vor zahlreiche neue Herausforderungen. Laut DSM hapert es vor allem in internen Bereichen: Vermarktung, Finance, Human Resources, Produkt(entwicklung), Unternehmensentwicklung. „Ohne internationale und interdisziplinäre Unterstützung kommen viele Startups schnell an ihre Grenzen“, so Tim Dümichen weiter. „Jedes Start-up durchläuft typische Phasen in seinem Lebenszyklus, die man intelligent und pragmatisch lösen kann, um die Möglichkeiten der Märkte auszuschöpfen.“

KPMG in Deutschland, der Bundesverband Deutsche Startups e.V. und die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin befragen jährlich die Start-Up-Szene in Deutschland. Der Start-up Monitor gibt der Politik Orientierung und stellt fundierte Fakten zur Entwicklung von Start-ups zur Verfügung, damit Gründen in Deutschland einfacher und erfolgreicher ist. Befragt wurden mehr als 80 Gründungsnetzwerke in ganz Deutschland. Regionale Auswertungen gibt es für Berlin, München, Hamburg, Stuttgart/Karlsruhe und die Rhein-Ruhr-Region.

Tim Dümichen und Marius Sternberg gründeten 2012 die Start-up-Initiative „Smart Start“. Ihr Team bündelt die steuerrechtliche, rechtliche und betriebswirtschaftliche Expertise von KPMG und berät Start-ups ganzheitlich und zukunftsorientiert.

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