Wie aus Daten Werte werden

Wie aus Daten Werte werden

Datenanalysen bergen speziell für mittelständische Unternehmen großes Potenzial. Firmen, die die Möglichkeiten richtig nutzen, werden zukünftig die Nase vorn haben. Dafür müssen Entscheider Strategien entwickeln.

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Der Druck, sich mit zukunftsorientierten Analysen zu befassen, wird weiter zunehmen. Davon sind die rund 700 Führungskräfte überzeugt, die für die aktuelle Studie „Mit Daten Werte schaffen“ von KPMG in Deutschland und Bitkom Research befragt wurden. In der Realität allerdings erweist sich das als schwierig. Eine fundierte Strategie, Daten zu erheben und auszuwerten, verfolgen über 70 Prozent der befragten mittelständischen Firmen bis jetzt nicht. Noch gestalten sich die Datenanalysen in den meisten Unternehmen relativ einfach. In der Regel beschreiben diese lediglich einen Ist-Zustand. Weil die Innovationszyklen aber immer kürzer werden, stellt sich die Frage, ob und wie man von Datenanalysen profitieren kann oder gar muss, um nicht gegenüber dem Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. 

Relevante Anwendungsfelder für Analysen feststellen 

Der Mittelstand ist vor allem im Stammdatenmanagement gut aufgestellt. Bereits über 65 Prozent der Unternehmen nutzen Maßnahmen zur besseren Unterstützung der transaktionalen Prozesse. Die Analyse und Strukturierung von Einzelausgaben wird auch von 40 Prozent des Mittelstandes bereits gut über Datenanalysen überwacht. Hier stehen sie großen Unternehmen in nichts nach. Anders hingegen sieht es im Bereich Supply Chain-Optimierung aus: nur 20 Prozent der Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern wenden hier bereits fortschrittliche Datenanalysen an. Auch das Datenqualitätsmanagement kann noch verbessert werden. Nur ungefähr die Hälfte der befragten Bereichsleiter aus der Beschaffung nutzt die digitalen Möglichkeiten, falsche, fehlende oder doppelte Daten zu vermeiden.

Hürden erkennen und abbauen

Viele Unternehmen haben noch Vorbehalte gegenüber einer intensiven Datennutzung. Begründet ist das nicht nur durch Unklarheiten bezüglich der Rechtslage. Zukünftig werden mehr Mitarbeiter benötigt, die neben der fachlichen Expertise über ein breites IT-Wissen verfügen. Hindernd ist zudem ein oftmals restriktives Budget, das nur zögerlich in neue und experimentell anmutende Projekte investiert wird. Noch seltener sind diese Fachkräfte mit dem Verständnis für die individuellen Systeme im eigenen Unternehmen. Und für die Phase der strategischen Planung werden solche Spezialisten schon heute dringend gebraucht.

Kooperationen und Datensicherheit aktiv angehen

Die Kooperation mit Firmen, die sich auf Datenanalyse spezialisiert haben, kann helfen. Auch Start-ups aus diesem Bereich könnten hier in vielerlei Hinsicht fruchtbare Partner sein. Gerade Familienunternehmen profitieren vom frischen Wind der jungen Firmen. Allerdings gilt: Datenschutz hat oberste Priorität. Insbesondere Mittelständler sollten Datensicherheit aktiv und transparent angehen und an ihre Kunden und Partner kommunizieren. Vertrauen ist die Grundlage für Geschäftserfolge.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier: 

Mit Daten Werte schaffen

Datenauswertung wird zu einem wesentlichen Bestandteil aller Branchen

 
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