E-DRS 30 Kapitalkonsolidierung

E-DRS 30 Kapitalkonsolidierung

Der HGB-Fachausschuss des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 12. März 2015 den Entwurf des Deutschen Rechnungslegungs Standards „Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)“ (E-DRS 30) veröffentlicht.

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Der E-DRS 30 wird, wenn er als endgültiger Standard durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bekanntgemacht wird, den aktuell geltenden DRS 4„Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss“ ersetzen.

Notwendigkeit des E-DRS 30

Das DRSC verfolgt mit der Veröffentlichung des E-DRS 30 das Ziel, die Vorschriften der §§ 301, 307 und 309 HGB zur Anwendung der Erwerbsmethode, zum Ansatz eines Ausgleichspostens für Anteile anderer Gesellschafter sowie zur Bilanzierung eines Geschäfts- oder Firmenwerts oder passiven Unterschiedsbetrags im Konzernabschluss zu konkretisieren. Der derzeitig gültige DRS 4 lässt eine Vielzahl von Detailfragen bei der Kapitalkonsolidierung offen. Hinzu kommt, dass die Verabschiedung des BilMoG im Jahr 2009 die Diskussion hinsichtlich der Anwendung und Auslegung eben gerade dieser Vorschriften verstärkt hat. Mit dem E-DRS 30 sollen zahlreiche Anwendungsfragen der Erst-, Folge-, Ent- und Übergangskonsolidierung beantwortet werden, sodass er auch einen Beitrag zur Fort- entwicklung der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernrechnungslegung leisten soll.

Regeln im Überblick

Der E-DRS 20 adressiert eine Reihe wesentlicher Anwendungsfragen, von Besonderheiten bei der Ermittlung des Wertansatzes der erworbenen Anteile über die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in der Neubewertungsbilanz bis hin zum Thema Übergangskonsolidierung. 

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