Die Revolution der Bildung

Die Revolution der Bildung

Das Bildungswesen wird zunehmend digitalisiert, um die Lernerfahrung schneller und individueller zu gestalten. Ob in der Schule oder am Arbeitsplatz – für den Lernerfolg ist die Offenheit des Nutzers entscheidend. Damit er bei den technischen Innovationen mithalten kann, muss er diese erkennen und nutzen.

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Digital education

Die Bildung der Zukunft soll den Menschen vor allem auf den modernen Arbeitsalltag vorbereiten. „Für den Anfang wäre es toll, wenn junge Führungskräfte nicht nur mit neuen Technologien arbeiten, sondern auch mit neuen Technologien lernen würden“, meint Dr. Heiko von der Gracht, Senior Manager, KPMG.

Technologien reformieren das Bildungswesen

Gerade Unternehmen, die internationale Trainingsprogramme durchführen, profitieren von der Digitalisierung. Virtuelle Lernwelten gelten jetzt schon als Enabler, oder Wegbereiter, der weltweiten Fortbildung. Sie können nicht nur über diverse Standorte stattfinden, sondern auch in verschiedenen Landessprachen verstanden werden. Momentan werden Technologien wie die Live-Sprachübersetzung entwickelt, die künftig die globale Personalentwicklung erheblich beschleunigen könnten. Die Übersetzung in Echtzeit eliminiert die Sprachbarriere, ein Kurs kann Mitarbeiter in noch mehr Ländern erreichen. Das heißt, mehr Teilnehmer lernen schneller. Zudem beeinflusst der technische Fortschritt die Einstellungspolitik: Unternehmen, die digital auf den individuellen Lernbedarf des Personals eingehen, könnten für Bewerber und Nachwuchstalente attraktiver sein.

In der universitären Bildungslandschaft gibt es bereits technische Möglichkeiten, die Reichweite der Schulungen zu erhöhen. Beispielsweise begeistern Massive Open Online-Kurse (MOOCs) besonders die Digital Natives. MOOCs: Das sind Systemplattformen, die das Wissen von Vorlesungen und Seminaren frei zur Verfügung stellen. Renommierte Hochschulen wie Harvard, Stanford oder University of Pennsylvania ziehen mit ihren Online-Kursen tausende Teilnehmer an – in Einzelfällen sogar bis zu 160.000.

Lerninnovationen begrüßen

Wie die beeindruckenden Teilnehmerzahlen zeigen, ist das Potenzial für die digitale Bildung riesig. Doch noch besteht ein Hindernis: Die Zeitverzögerung zwischen technischer Entwicklung und Personalentwicklung ist zu hoch. Da Technologien rasant fortschreiten, reicht das technologisch überholte Wissen des Nutzers oft nicht aus, die Lerninnovation zu bedienen.

Um bei der technischen Entwicklung Schritt zu halten, sollten Mitarbeiter vor allem offen für Innovationen sein. „Technologie sollte als Enabler verstanden werden – und als Chance für die Entwicklung des Wohlstandes“, erklärt Dr. von der Gracht. „Bei den MOOCs zum Beispiel kommen heute schon bis zu 60 Prozent der Nutzer aus Schwellenländern. Das ist die technologisch ermöglichte Bildungsrevolution auf globaler Ebene.“ Schüler und Mitarbeiter sollten also sämtliche Technologien als Bildungsmöglichkeiten erkennen. Denn wer Neuheiten wie die MOOCs oder Live-Sprachübersetzung nutzt, kann seinen Lernerfolg unabhängig vom Standort optimieren.

Bildung der Zukunft

Nur mit einer Bildungsoffensive können Unternehmen die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern. Die KPMG-Studie „Survival of the Smartest 2.0“ belegt: Durch die Digitalisierung verändern Unternehmen in diversen Branchen ihre Geschäftsmodelle. Doch technische Lernmöglichkeiten rüsten die Mitarbeiter schnell und sicher für diesen Übergang. Deshalb steht den Lerninnovationen eine große Zukunft bevor.

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