IDW RS HFA 34 wurde überarbeitet

Überarbeitung von IDW RS HFA 34

Das IDW hat heute die Überarbeitung von IDW RS HFA 34 zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen bekanntgegeben.

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Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat heute die Überarbeitung von IDW RS HFA 34 zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen bekanntgegeben. In IDW RS HFA 34 wurde bei Verteilungsrückstellungen die bislang im Falle einer Verlängerung des Verteilungszeitraums gewährte Möglichkeit gestrichen, alternativ zu einer anteiligen Auflösung den bis zum Abschlussstichtag noch nicht angesammelten Betrag über den verlängerten Zeitraum zu verteilen.

Anlass für die Änderung ist der zwischenzeitliche Erlass eines anderslautenden BFH-Urteils vom 02.07.2014 (Az. I R 46/12), wonach steuerlich in diesen Fällen ein anteiliges Auflösungsgebot besteht. Nach herrschender Auffassung ist der in dem verlängerten Nutzungszeitraum künftig laufende Betrieb wirtschaftlich für das Entstehen der Verpflichtung ursächlich, so dass hierfür insoweit keine Rückstellung gebildet werden darf.

Die Änderung im IDW RS HFA 34 wird in den IDW Fachnachrichten 7/2015 und im Supplement 3/2015 der Zeitschrift "Die Wirtschaftsprüfung" abgedruckt werden.

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