EINFACH.KPMG - "Alles geregelt"

EINFACH.KPMG - "Alles geregelt"

Konzernlenker und Aufsichtsräte betrachten Regulatorik und Compliance als größte Herausforderungen der kommenden Jahre. Zwischen nachweisbar wirksamen Systemen und Regelungsgewirr soll zwischendurch auch noch Rendite erwirtschaftet werden. Doch eigentlich könnte aus dem Bremsklotz ein Turbo für die interne Struktur werden.

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einfach.KPMG

Alles geregelt“ heißt es in der sechsten Ausgabe unseres Digitalmagazins EINFACH.KPMG. Diesmal geht es um die Themen Regulatorik und Compliance.

Sie sind in den letzten Jahren zur zentralen Herausforderung gerade für international agierende Unternehmen geworden. Denn Märkte sind nicht nur in ihrer wirtschaftlichen Dynamik sehr verschieden. Die unterschiedlichen Kulturen mit ihren Rechtsräumen und gesellschaftlichen Traditionen pflegen auch bei Regulatorik und Compliance ihre Eigenheiten.

Was beispielsweise in einem asiatischen Land Gang und Gebe ist, kann in Deutschland zu Problemen führen. Compliance-Verstöße werden von den hiesigen Staatsanwaltschaften mittlerweile scharf sanktioniert. Neben den hohen Schadensersatzforderungen drohen Rufschädigung und Imageverluste.

Die Regel-Liste ist nicht nur lang, sie ist auch stetigen Veränderungen unterworfen. Wer den Überblick behalten will, braucht kompetente Mitarbeiter, die in dem komplexen Feld einen kühlen Kopf bewahren.

Chief Governance Officer behält den Überblick

Jens Carsten Laue, KPMG Head of Regulatory, beschreibt in seinem Artikel, dass größere Unternehmen zwar Leistungs- und Kontrollsysteme eingeführt haben, die aber häufig genug nur nebeneinander her, anstatt gemeinsam agieren: das Compliance Management System (CMS), um Vergehen vorzubeugen; das Interne Kontrollsystem (IKS), um Unternehmensziele zu steuern; das Risikomanagement (RM) zur Identifikation und Bewertung von Gefahren und die Interne Revision (IR) zur „Kontrolle der Kontrolle“. Der Chief Governance Officer könnte im schwer durchschaubaren Regelsystem ein Ausweg sein.

Social Media: Erst denken, dann twittern

Digitale Kommunikation ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Sowohl für Privatpersonen als auch für Kunden und Mitarbeiter ist es fast selbstverständlich, seine Gedanken und Erlebnisse mit der Internetgemeinde zu teilen. Immer mehr Pressesprecher, Social-Media-Beauftragte und sogar Vorstände twittern im Namen ihrer Unternehmen, posten Bilder und Videos auf Facebook oder befeuern einen firmeneigenen YouTube-Kanal. Vielen von ihnen ist aber nach wie vor nicht bewusst, welche Reichweite ihre Veröffentlichungen haben. Alexander Jonke schreibt, was sie mit ihren Posts auslösen können – im Guten wie im Schlechten.

E-Commerce birgt Chancen und Risiken

Kaum eine Branche boomt derzeit so stark wie der Onlinehandel. Zalando, Amazon, Mister Spex und Co. bedrohen die innerstädtischen Einzelhändler zunehmend. Das sind zwar rosige Aussichten für Unternehmen, die im E-Commerce aktiv sind. Doch gerade dieser Aufschwung birgt Risiken. Viele Onlinehändler haben hauptsächlich ihr Umsatzwachstum im Auge – andere Prozesse, die für den langfristigen Unternehmenserfolg notwendig sind, vernachlässigen sie. Was dann im schlimmsten Fall passieren kann, zeigt das Beispiel eines deutschen Online-Versandhändlers für PC-Hardware.

Auch in der neuen EINFACH-Ausgabe „Alles geregelt“ schreiben die KPMG-Partner aus verschiedenen Sektoren zu den großen Themen, die sie bewegen – hintergründig und unterhaltsam. Die Artikel zum Lesen im Web und Anhören in der Hörfassung finden Sie unter einfach.kpmg.de.

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