Security Benchmark Studie

Security Benchmark Studie

Die Anzahl an Hackerangriffen steigt stetig, der Wettbewerb verschärft sich – Unternehmen sind heute mehr Risiken denn je ausgesetzt. Um den Gefahren entgegenzutreten und das Geschäft nachhaltig zu sichern, empfiehlt es sich, Sicherheitskonzepte sowohl für die Abwehr von Gefahren als auch zur Prävention zu implementieren. Doch genau da hakt es bei vielen Unternehmen noch.

Partner, Head of Governance & Assurance Services

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Zu diesem Schluss kommt jedenfalls das KPMG-Ergebnispapier „Governance & Assurance Services – Ausgestaltung von Security Management-Systemen“. Dafür wurden Sicherheitsverantwortliche aus verschiedenen Branchen – unter anderem Versicherung, Luftfahrt, Nahrungsmittel und Industrie – nach ihrer Einschätzung zu Risiken und Ausgestaltung der Sicherheitsmanagementsysteme befragt.

Schutz von Interna steht an erster Stelle

Besonderen Stellenwert genießt der Schutz von unternehmenseigenem Knowhow und wertvollen Daten. Aus diesem Grund haben 90 Prozent der Unternehmen eine risikoorientierte Zugangskontrolle eingeführt. Bei 88 Prozent davon ist diese durch einen Prozess zur Freischaltung/Abschaltung inklusive Dokumentation gekennzeichnet. So stellen die betroffenen Firmen sicher, dass die Verantwortlichen zu jedem Zeitpunkt wissen, wer auf welche Daten zugreifen kann.

Ähnlich stark im Fokus – bei 80 Prozent der Unternehmen – steht der Schutz von Liegenschaften wie Gebäuden, Lagerräumen oder Produktionsstätten. Dazu haben 78 Prozent einen Katalog entwickelt, der als Grundlage dient und so größeren Schaden verhindern soll. Zur Unterstützung setzen zudem 67 Prozent der Unternehmen auf Überwachungskameras. Auffallend ist außerdem, dass die meisten Unternehmen sicherheitsrelevante Themen an bestimmte Personenkreise binden – 71 Prozent der Unternehmen verfügen über Krisenmanager

Früherkennung spielt untergeordnete Rolle

Viele dieser Maßnahmen zielen jedoch vor allem darauf ab, sich im Angriffsfall zu verteidigen und Handlungsfähig zu bleiben (Prozesse, Krisenmanager etc.). Nur 39 Prozent der befragten Unternehmen setzt darüber hinaus auf eine Früherkennung von Gefahren und deren Kommunikation an die betroffenen Stellen.

Dabei sollten veränderte Rahmenbedingungen (Verlegung des Produktionsstandorts, Einstellung neuer Berufsgruppen, etc.) auch eine Anpassung der sicherheitsrelevanten Prozesse nach sich ziehen. Denn ein effektives Sicherheitsmanagementsystem sichert das Unternehmen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft.

Das Ergebnispapier betrachtet noch weitere Punkte wie die Reisesicherheit oder Risikoanalysen.

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Ausgestaltung von Security Management-Systemen

Katastrophen, verschärfter Wettbewerb, Datenflut, Internetkriminalität – Unternehmen sind heute zahlreichen internen und externen Risiken ausgesetzt.

 
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