Orientierung für den Einzelhandel

Orientierung für den Einzelhandel

Der Einzelhandel steht im Epizentrum des technologischen Fortschritts. Bisher kam es den Handelsunternehmen besonders darauf an, die innerbetrieblichen Prozesse durch neue Technologien effizienter zu machen. Die Entwicklung geschah für den Kunden weitgehend unsichtbar. Jetzt geht es darum den Endverbraucher in die neuen digitalen Strukturen einzubinden. Dazu müssen Entscheider ihre Strategien überdenken.

Ansprechpartner

Partner, Head of Consumer Markets, Advisory

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kontakt

Verwandte Inhalte

Header Techno Atlas

Technologischer Fortschritt, das hieß jahrzehntelang besonders eines: schneller, günstiger, sicherer. Im Jahr 2015 ist Technik jedoch nicht mehr nur Mittel zum Zweck. Die richtige Anwendung der neuesten Technologien verändert das Kauferlebnis. Sie bringt Kunden dazu, neue Anbieter zu entdecken und sogar gewohnte Kaufentscheidungen neu zu treffen.

Geschäftsmodelle stehen auf der Probe

Wenn wir also von Mobile Payment, Near-Field-Communication und Augmented Reality sprechen, revolutioniert diese Technik nicht nur die Art, wie wir in Zukunft einkaufen. Sie stellt auch grundlegend die Geschäftsmodelle der Unternehmen auf die Probe. Entscheider müssen sich jetzt fragen, welche der Technologien zu ihrem Geschäftsmodell passen. Wie teuer wird die Einführung der Systeme in den Filialen? Vor allem aber müssen Entscheider ein Gespür dafür entwickeln, welche Technologie das Potenzial dazu hat, das Kauferlebnis nachhaltig zu verbessern. Hier setzt der Technologie-Atlas Einzelhandel von KPMG, BITKOM, EHI Retail Institute und GS1 Germany an. Der Technologie-Atlas gibt Entscheidern das nötige Hintergrundwissen an die Hand, um sich im Technologie-Dschungel zurechtzufinden und schafft Überblick über die relevantesten Systeme.

Um im Einzelhandel auch in den nächsten Jahren im Regal ganz vorne zu stehen, ist es für die Unternehmen wichtiger denn je die Entwicklungen des Marktes vorrausschauend einzuschätzen. Der Technologie-Atlas zeigt die zu beachtenden Variablen und hilft bei der Wahl der richtigen Systeme für verschiedene Geschäftsmodelle.

Doch Soft- und Hardware sind nur ein Teil der Innovationswelle. Neben den Strukturen und den Filialen müssen auch die Mitarbeiter smart werden, also ein technisches Grundverständnis für die neuen Technologien entwickeln.

Der Kunde wird immer smarter

Der Trend ist klar: Laut der KPMG-Konsumentenstudie 2015 wird bereits im Jahr 2020 jeder Bundesbürger fast ein Viertel seiner Einkäufe online tätigen. Auch persönliche Beratung können sich bereits jetzt mehr als ein Drittel der Befragten via Internet oder Smartphone vorstellen. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach neuen Services: zum Beispiel standortbezogene Apps, die auf Einkaufsangebote in der Nähe hinweisen oder den Weg zum richtigen Regal navigieren.

Doch letztlich kann die smarte Nutzung von Kundendaten und -profilen nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, Vertrauen in digitale Systeme zu schaffen. Denn: Für mehr als 90 Prozent sind nach wie vor sichere Bestell- und Bezahlmöglichkeiten das entscheidende Kaufkriterium. Und hier zeigt sich, dass bei allen smarten Geräten und Technologien nach wie vor der Kunde im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen muss.

Redaktion: Marvin Hintze

 

KPMG International erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. Keine Mitgliedsfirma ist befugt, KPMG International oder eine andere Mitgliedsfirma gegenüber Dritten zu verpflichten oder vertraglich zu binden, ebenso wie KPMG International nicht autorisiert ist, andere Mitgliedsfirmen zu verpflichten oder vertraglich zu binden.

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP)

 

Absenden

KPMG's neue digitale Plattform

KPMG's neue digitale Plattform