Industrie 4.0: Sind Ihre Mitarbeiter vorbereitet?

Industrie 4.0: Sind Ihre Mitarbeiter vorbereitet?

Durch die Digitalisierung der Produktion werden sich die Unternehmen neu organisieren. Aufbaustrukturen und Prozesse werden sich an die neuen Erfordernisse und Möglichkeiten der Industrie 4.0-Technologien anpassen, um den Kundenwunsch noch besser erfüllen zu können.

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Industrie 4.0

Aufbaustrukturen und Prozesse werden sich an die neuen Erfordernisse und Möglichkeiten der Industrie 4.0-Technologien anpassen, um den Kundenwunsch noch besser erfüllen zu können. Aber eine Neuausrichtung des Unternehmens auf Basis rein technischer Maßnahmen wird nicht ausreichen, um die angestrebten Produktivitätssteigerungen vollends realisieren zu können. Es geht auch darum den Aufbau der Prozesse entlang der eigenen Kompetenzen zu gestalten, also darum wie die Mitarbeiter ihren Aufgabenbereich mit den neuen Technologien organisieren und bewältigen.

Die Folge dieser Entwicklung sind komplexere Produktionsprozesse, deren Beherrschung und Erfolg von dem Wissen der Belegschaften über die Abläufe und Interaktion dieser Systeme abhängt. Der Mensch wird sich in einer solchen Organisationform anders einbringen. Und dazu gibt es noch viele offene Fragen. Gewiss ist nur, dass an den Arbeitnehmer des eingeleiteten digitalen Industriezeitalters andere Anforderungen gestellt werden.

Durch Systemintegration verschmelzen die arbeitsteiligen Organisationen von gestern zu einem kompetenten „Kundensteuerungszentrum“, in dem alle Fäden von der Kundenbetreuung, Auftragsbearbeitung, Fertigungs- und Lieferantensteuerung, bis hin zur Auslieferung zusammenlaufen. Das ganze zielt auf die immer umfassender werdenden Kompetenzen ab: Der Mitarbeiter von morgen hat alles das drauf und kann mit den hochkomplexen IT gestützten Steuerungen und Informationen umgehen und weiß, was zu tun ist.

Wie kann eine Digitalstrategie im Mittelstand aussehen?

Besonders Entscheider des deutschen Mittelstandes stellen sich jedoch häufig die Frage, wie die heutige Stammbelegschaft für die Aufgaben von morgen befähigt werden kann? Dazu bedarf es einer Bestandsaufnahme und einer genauen Vorstellung davon, welche Kompetenzen zukünftig vorgehalten werden sollen. Dies muss in enger Abstimmung mit Innovations- und Investitionsvorhaben geschehen und in einem Fahrplan zur Entwicklung des Unternehmens festgehalten werden.

Das Feststellen der zukünftig fehlenden Fähigkeiten im Unternehmen, die Übertragung in Anforderungsprofile und das Einleiten von Maßnahmen zum Wissenstransfer bilden Eckpunkte dieser Strategie. Betriebsintern können daraufhin auch Aus- und Weiterbildungspläne entwickelt werden. Das Gelingen der vierten industriellen Revolution im eigenen Unternehmen setzt aber auch eine grundsätzliche Bereitschaft der Stammbelegschaft voraus, die nicht immer vom Management verordnet werden kann. Daher sollte der Transformationsprozess durch eine klare Kommunikation begleitet werden.

Parallel zur kundenwunschgetriebenen Individualisierung der Fertigung, ist eine weitere Spezialisierung der Arbeitnehmer absehbar. Zukünftig brauchen die Unternehmen Mitarbeiter, die sowohl über breites IT-Wissen als auch über ein umfassendes Verständnis für Produktions- und Logistikprozesse verfügen. Fachkräfte mit einem solchen interdisziplinären Ausbildungsstand sind selten. Noch seltener sind diese Fachkräfte mit dem Verständnis für die individuellen Systeme im eigenen Unternehmen. Und für die Phase der strategischen Planung werden solche Spezialisten schon heute dringend gebraucht.

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