Handschuh für die Industrie 4.0 ist ein Wearable

Handschuh für die Industrie 4.0 ist ein Wearable

Handschuhe schützen vor Kälte, Verletzungen und gefährlichen Stoffen. Auch helfen sie uns, Dinge fest im Griff zu haben – sei es nun ein Werkzeug, den Motorradlenker oder die Steuerleinen eines Gleitschirms. Neu sind Handschuhe, die mitdenken. Handschuhe, die wie Wearables agieren, mittels RFID-Technologie Daten erfassen und einen herkömmlichen Scanner ersetzen. Mit ihrer Hilfe sollen Arbeiten zukünftig effizienter und ergonomischer gestaltet werden können.

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Eine Idee, mit denen das Startup-Unternehmen ProGlove Wearables und die Industrie 4.0 zusammen bringen will. ProGlove, das ist ein zehnköpfiges Team mit Sitz in München und der diesjährige Preisträger des Gründerwettbewerbs Best of Munich. Die 2014 von Jan Küster (FoundersFight.Club), Michael Pritzer (KPMG) und Stefan Lemper (You is now) gestartete Initiative hat zum Ziel, Startups, Netzwerkinstitutionen, Universitäten und Investoren im Münchner Raum zusammenzubringen. Für die diesjährige Jury stand fest: Der ProGlove-Handschuh ist das passende Produkt für eine sich auch bei manuellen Tätigkeiten rasant verändernde Arbeitswelt.

Der smarte Handschuh ist mit verschiedenen Sensoren versehen und soll seinem Träger vor allem Arbeitsabläufe im Bereich der Fertigung und Logistik erleichtern und diese beschleunigen. Das Wearable zeigt beispielsweise an, ob in einer Fertigungslinie das richtige Bauteil benutzt wird und ob Arbeitsschritte richtig umgesetzt werden. Auch kann der Handschuh mittels RFID-Technologie Daten erfassen, wie ein herkömmlicher Scanner – aber mit einem Handgriff und ohne extra Gerät. So können zum Beispiel Güter und Gepäckstücke schnell und bequem registriert werden. Für die Nutzer werden die Arbeitsabläufe ergonomischer: Datenerfassung, das Prüfen von Materialien oder auch Sicherheitsabwägungen werden in die natürlichen Handbewegungen integriert.

Seit Januar 2015 ist ProGlove als eigenständiges Unternehmen am Start. Das Mitarbeiter-Team hat unterschiedliche berufliche Hintergründe, wobei die Mehrzahl aus der Tech-Industrie stammt wie der CTO Jonas Girardet oder sich mit Innovationsgestaltung durch Design Thinking beschäftigt hat wie Alexander Grots. Alle eint: sie kennen die Bedürfnisse einer immer stärker vernetzt arbeitenden Industrie und haben den Wunsch, etwas Neues zu schaffen. Für Michael Pritzer von KPMG ist dies die Voraussetzung für gelungenes Entrepreneurship: „Startups müssen mit Persönlichkeit, dem Team und ihrem Produkt überzeugen, egal aus welcher Branche sie stammen. Die Top-Platzierten bei Best of Munich kamen aus Technik, Nahrungsindustrie und IT – ein wirklich breites Spektrum. Wer sich für Startups engagiert, sollte offen sein für Ideen aus allen Richtungen. So ist auch unser Initiative KPMG Smart Start angelegt. IT-Dienstleistungen waren schließlich auch einmal nur Nischenprodukte.“

Mehr über den smarten Handschuh finden Sie unter ProGlove.

Weitere Informationen zum KPMG-Engagement für Startups finden Sie unter KPMG Smart Start.

 

Redaktion: Thorsten Pohl

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