Das grüne Gewissen

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Bio-Lebensmittel, Ökodesign, grüner Strom: Viele Menschen ändern ihr Konsumverhalten und treffen Kaufentscheidungen nach sozialen und ökologischen Kriterien. Sie leben umweltbewusst und verändern mit ihrem Einkaufsverhalten die Welt.

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Tag der Erde

Die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“ bestätigt: Nachhaltigkeit und entsprechender Konsum sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Zum Tag der Erde zeigen wir in unserer Themenserie „Erde an Zukunft“ Beispiele, wo Wirtschaft und Privatleben nachhaltiger geworden sind.

Kaufentscheidungen verändern die Welt

Umweltbewusstes Handeln ist mittlerweile für viele selbstverständlich geworden. Vor allem das Konsumverhalten hat sich geändert. Energieeffiziente Haushaltsgeräte und Leuchtmittel, umweltfreundliche Reinigungsmittel und Recycling-Papier sind heute fast überall Standard. Auch bei Textilien und in Sachen Mobilität bewegt sich einiges: Die Deutschen wollen zum Beispiel weniger Autos in den Städten – zu laut, zu teuer und vor allem zu schmutzig. Die Ergebnisse der Studie belegen: Die Nachfrage nach grünen Produkten und Konzepten ist erheblich gestiegen.

Wendepunkt Wertewandel

Damit bekommt auch das gesamtgesellschaftliche Ziel der Energiewende mehr Gewicht. Denn wir setzen Energie bewusster, sparsamer und effizienter ein. Und darauf reagiert die Wirtschaft mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Arbeitsplätzen. Die Energiewende verbindet also wirtschaftlichen mit sozialem und ökologischem Erfolg. Rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien und den effizienten Umgang mit Energie sind neue Weltmärkte entstanden. So wird etwa die Durchführung von Energieaudits in diesem Jahr für alle großen Unternehmen verpflichtend. „Die EU mahnt zur Energieeffizienz“, sagt Joachim Ganse, Geschäftsführer der KPMG Cert GmbH. „Deshalb müssen an die 50.000 Unternehmen in Deutschland bis Dezember 2015 ihr erstes Audit angestoßen haben. Das fördert den bewussten Umgang mit Energie auf Unternehmensseite, und wir können sie mit unserer Expertise dabei unterstützen.“

„Nachhalt ist woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält“

Die Idee ist mindestens 7000 Jahre alt. Damals beteten die Menschen im Zweistromland „Was ich von dir, o Erde, ausgrabe, lass es schnell nachwachsen.“ Diese Urformel der Nachhaltigkeit steht in den vedischen Hymnen, dem Katechismus der Hindus. Indira Gandhi zitierte den Vers 1972 auf der ersten UN-Umweltkonferenz. Im 18. Jahrhundert wurde Nachhaltigkeit zum zentralen Gedanken in der Forstwirtschaft: Man verbraucht die Ressourcen nicht, sondern erntet den Überschuss. Als Dreiklang von ökologischem Gleichgewicht, ökonomischer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit ist das Konzept bis heute gültig.

Der Nutzen fürs große Ganze

Impulse für mehr Nachhaltigkeit geben gesetzliche Rahmenbedingungen oder auch der Kapitalmarkt: Eine nachhaltige, sprich: sozial und ökologisch verantwortungsvolle, Unternehmensführung schätzen Kunden und Anleger gleichermaßen. Laut Oekom Research wächst das Interesse für ökologische und ethisch korrekte Anlageformen, und die rechnen sich langfristig – sowohl für Umwelt und Gesellschaft als auch betriebswirtschaftlich. Die institutionellen Anleger sind ein einflussreicher Hebel für mehr Nachhaltigkeit. So hat das Volumen des nachhaltig investierten Kapitals 2014 mit einem Volumen von fast zehn Billionen Euro allein in Europa wieder einen neuen Rekordstand erreicht.

Earth Day

Der Tag der Erde wird am 22. April in 175 Ländern weltweit gefeiert, um die Menschen zum Überdenken ihres Verbrauches anzuregen. Die Idee dazu entstand im Jahre 1970 spontan unter amerikanischen Studenten und war von Anfang an eng mit der Umweltbewegung verknüpft. Vor allem in den USA ist der „Earth Day“ sehr populär. In Deutschland steht der Tag in diesem Jahr unter dem Motto: Global denken, lokal handeln.

Redaktion: Daniela Looft

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