5 Dinge, die ein Nachhaltigkeitsmanager können muss

5 Dinge, die ein Nachhaltigkeitsmanager können muss

Nachhaltigkeit spielt auch in Unternehmen eine immer größere Rolle. Ob Produzent oder Dienstleister: Keine Firma möchte als Ausbeuter, Umweltzerstörer oder Menschenrechtsverletzer gelten. Erfolgreich ist die Wirtschaftsform, die Umwelt und Ressourcen schont und auf Dauer den Wohlstand für alle Teile der Gesellschaft sicherstellen kann.

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Fast jedes global agierende Unternehmen hat inzwischen eine Nachhaltigkeitsstrategie und erklärt verantwortliches, soziales Handeln zur Firmenpolitik. So hat sich auch Nachhaltigkeitsmanagement in der Unternehmenspraxis und in der Wissenschaft als Fachdisziplin etabliert. Nachhaltigkeitsmanager ist ein Job mit Zukunft.

Gutmensch oder guter Manager – was muss jemand können, der ein guter Nachhaltigkeitsmanager sein will?

1. Aus Überzeugung handeln

Ein guter Nachhaltigkeitsmanager ist davon überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit sich dauerhaft in Unternehmen etablieren wird. Er hat verstanden, dass es heute nicht mehr ausreicht, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die Frage, wie Unternehmen ihr Geld verdienen, wird bei Kunden und in der Gesellschaft immer wichtiger und damit zu einem wirtschaftlichen Erfolgsfaktor. Sein Ansatz geht weit über Imagepflege hinaus.

2. Unternehmerisch denken

Auf die unternehmerische Umsetzung kommt es an. Ein guter Nachhaltigkeitsmanager entwickelt daher profilierte Gestaltungsangebote, neue Organisationsformen und Innovationen. Er definiert und behauptet seine Position im Unternehmen, macht auf einseitige ökonomische, ökologische oder soziale Sichtweisen aufmerksam und zeigt auf, wie das Unternehmen nachhaltige Entwicklung in der Praxis erreichen und voranbringen kann.

Dazu gehört, nachhaltige Innovationen im Kerngeschäft sicherzustellen, Märkte aktiv mitzugestalten und Marktrahmenbedingungen mitzuprägen. Dies kann durchaus eine grundsätzliche Revision des Geschäftsmodells bedingen.

3. Mitarbeiter motivieren

Ein guter Nachhaltigkeitsmanager ist in erster Linie ein guter Manager. Er braucht die Eigenschaften und Kompetenzen guter Führungskräfte und Kommunikatoren, muss Innovationsprozesse initiieren, Organisationswandel unterstützen und Mitarbeiter motivieren können. Nicht nur Fachwissen, auch sogenannte Soft Skills und ein gutes Verständnis für unternehmerisches Handeln sind gefragt.

4. Vernetzen und integrieren

Eine nachhaltige Organisationsentwicklung orientiert sich an den Marktbedingungen. Ein guter Nachhaltigkeitsmanager integriert seine Arbeit wirksam in die Kernprozesse und das Kerngeschäft des Unternehmens. Erst dann stärkt er die Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg.

Dazu muss er in der obersten Geschäftsleitung verankert und in allen Organisationseinheiten verortet sein. Nur mit dem Rückhalt der Geschäftsführung und der Unterstützung durch die Mitarbeiter kann er erfolgreich sein.

5. Strategisch weiterdenken

Wer sich mit Nachhaltigkeitsmanagement beschäftigt, muss weiterdenken. Ein guter Nachhaltigkeitsmanager denkt systemisch und strategisch. Sein Ziel ist es, mit dem dauerhaften Erfolg des Unternehmens auch die Interessen von Gesellschaft und Umwelt zu sichern.

Konkret: Er trägt Sorge dafür, dass das Unternehmen mit möglichst wenig negativen Folgen für Umwelt und Menschen wirtschaftet. Umweltschutz und soziales Engagement gehen mit unternehmerischer Wertschöpfung und Rentabilitätssteigerung einher.

Nachhaltigkeitsziele sind Bestandteil des bestehenden Strategiesystems, Erfolgsparameter helfen bei der Steuerung und Messung. Nur so kann ein Unternehmen in Punkto Nachhaltigkeit Verbesserungspotential identifizieren und nutzen.

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