Studie: e-Crime - Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft 2015

Studie: e-Crime Computerkriminalität in der Wirtschaft

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Bitte beachten Sie, dass KPMG inzwischen eine neue Studie auf Basis aktueller Befragungen aus dem Jahr 2017 veröffentlicht hat.

KPMG hat zum dritten Mal eine umfassende Untersuchung zum Thema Computerkriminalität durchgeführt. Dafür wurden Führungskräfte aus 500 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen durch das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid befragt. Die e-Crime Studie 2015 zeigt: 40 Prozent der befragten Unternehmen waren in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Computerkriminalität, 2013 waren es lediglich 27 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent. Viele Unternehmen verdrängen noch immer entsprechende Risiken. 

Opfer sind insbesondere Finanzdienstleister

Das häufigste Ziel von e-Crime-Angriffen waren bargeldlose Zahlungssysteme (30 Prozent der Delikte). Betroffen hiervon waren in erster Linie Finanzdienstleister und Handelsunternehmen. Auch Clients und Workstations, Mail- und Webserver wurden von mindestens jedem fünften Befragten als Angriffsziele genannt.

Phänomen der Risikowahrnehmung

Es besteht eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung einzelner Delikte und der tatsächlichen Betroffenheit. So sehen lediglich 39 Prozent ein hohes beziehungsweise sehr hohes Risiko, künftig selbst von e-Crime betroffen zu sein. 

e-Crime-Täter werden professioneller

90 Prozent der Befragten der Ansicht, dass e-Crime-Handlungen komplexer werden und somit schwerer auf die Täter zurückzuverfolgen sind. Außerdem lässt sich beobachten, dass potenzielle e-Crime-Täter immer häufiger international agieren, was die Verfolgung zusätzlich erschwert.

Selbstbewusstsein hinsichtlich Reaktionsfähigkeit bröckelt in der vorangegangenen Studie waren noch 99 Prozent der betroffenen Unternehmen der Ansicht, dass sie korrekt auf e-Crime-Vorfälle reagiert haben und es dementsprechend keine Versäumnisse gab. In der aktuellen Studie gesteht ein Viertel der Betroffenen Schwächen in der Reaktion ein.

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