Quo vadis, Energie? So leben wir 2035

Quo vadis, Energie? So leben wir 2035

Neue Energieformen, komplexe Regularien, zunehmender Investitionsbedarf – die Energiebranche steht weltweit vor enormen Herausforderungen. Die gute Nachricht: Diese Situation bietet historisch einmalige Chancen – denn mit strategischer Kreativität eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, die Zukunft der gesamten Branche nachhaltig positiv zu gestalten.

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72% der Energieunternehmen in Deutschland richten Innovationen und Investitionen an einer klaren Zukunftsstrategie aus. Eigentlich eine sehr erfreuliche Zahl. Aber wie wird die Zukunft der Energiebranche aussehen? Ganz klar, niemand weiß es. Aktuell lässt sich nur eines sagen: Es wird nicht die eine, definitive Zukunft im Energiesektor geben.

Die neue KPMG Studie Energy – Quo Vadis? setzt deshalb auf ein innovatives Konzept. Anhand von vier übergeordneten Szenarien werden mögliche Zukunftsentwicklungen und -umwelten dargestellt. So ergibt sich eine enorme Bandbreite, die Entscheidungsträger der Energiebranche dabei unterstützt, die Herausforderungen und Chancen der Zukunft intensiv zu analysieren und für ihr Unternehmen zu nutzen.

Welches der beschriebenen Szenarien am realistischsten ist, hängt von vielen Faktoren ab. Deshalb wurden vier KPMG-Partner gebeten, je eines der Szenarien einzuschätzen.

Den Auftakt macht Nikolaus Kerssenbrock, KPMG Partner in Berlin mit dem Szenario „Welt der Energie Disruption“.

Szenario: Im Jahr 2035 hat sich die Welt insbesondere in China und Indien sehr dynamisch entwickelt – der globale Energiebedarf ist um 80 Prozent gestiegen. Die Ressourcenknappheit ist gewachsen. Technologien spielen auch im Energiesektor die entscheidende Rolle, die Innovationszyklen sind kurz. Der Energiemix im Jahr 2035 ist stark diversifiziert, die Energieinfrastruktur steht vor enormen Herausforderungen.

Marc Ennemann, KPMG Partner in Düsseldorf, sieht im Szenario „Welt des Energie-Lifestyles“ den Vormarsch neuer Technologien bestätigt.

Szenario: Die Welt ist schnelllebig geworden. Europas Gesellschaft strebt 2035 nach einem modernen, ethisch ausgereiften und ausdruckstarken Lebensstil. Technologien sind Ausdruck des eigenen Lifestyles und chic. Elektromobilität ist zum Massenmarkt geworden und Elektrofahrzeuge werden als dezentrale Kraftwerkparks genutzt. Die Wertschöpfung in Europa ist auf eine Ausgewogenheit von Produktion und Dienstleistung ausgerichtet, der kollaborative Konsum hat einen großen Anteil daran.

Wilhelm Dolle, KPMG-Partner in Berlin, ist überzeugt, dass der Energiebranche turbulente Zeiten bevorstehen – und dass Elemente des Szenarios „Welt des Energie-Dschungels“ eintreten werden.

Szenario: 2035 blickt die Welt auf Jahre andauernder Unruhen, Kriege und Konflikte zurück. Europas Staaten kämpfen gegen Energiekriminalität. Fernleitungen werden in Unruheregionen angezapft, die Versorgungssicherheit ist gefährdet. Unternehmen leiden unter internationalen Konflikten, ihre Sicherheitskosten explodieren. Unternehmensverbünde werden deshalb noch stärker als in der Vergangenheit zu eigenen Kraftwerksbetreibern.

Thorsten Volz, KPMG-Partner in Düsseldorf, glaubt nicht an eine isolierte „Welt der regulierten Energie-Autonomie“, aber sieht einen europäisierten Energiemarkt als durchaus realistisch an.

Szenario: Die Welt ist stärker zusammengerückt. Der EU ist gelungen, hohe Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Der Drang nach Energie-Autonomie ist stark: Haushalte, Kommunen und Länder wollen ihren Energiebedarf selbst decken. Die Nutzung von Windenergie, Erdwärme und Mini-Kraftwerken boomt. Unternehmen werden 2035 bei nachgewiesener Energievermeidung mit Steuerabschlägen belohnt. Der europäische Energiemix ist durch einen erheblichen Anteil erneuerbarer Energien geprägt.

Bilden Sie sich selbst eine Meinung, wie die Zukunft der Energiewirtschaft aussehen wird.

Neue KPMG-Studie „Energy – Quo Vadis?“

Neue Energieformen, komplexe Regularien, zunehmender Investitionsbedarf – der Energiesektor steht weltweit vor enormen Herausforderungen.

 
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