IFRS 13

IFRS 13

Konkretisierung der hohen Anforderungen an Bewertungen für die Rechnungslegung.

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Am 12. Mai 2011 hat das IASB IFRS 13 Fair Value Measurement veröffentlicht. Mit dem neuen IFRS Standard wird nicht nur der Fair Value Begriff einheitlich für alle IFRS definiert, sondern auch präzisiert, wie das Konzept in der Praxis konkret umzusetzen ist. Damit steigen die Anforderungen an Bewertungen für Rechnungslegungszwecke weiter.

Fair Value als reiner Exit-Preis

Der neue IFRS Standard definiert den Fair Value erstmals als einen reinen Exit-Price. Dies ist der Preis, der im Rahmen einer auf einem definierten Markt vorgenommenen Transaktion für einen Vermögenswert erzielbar wäre beziehungsweise für eine Schuld bezahlt werden müsste. Im Falle von Vermögenswerten ist zudem eine bestmögliche Nutzungsart aus der Perspektive eines Erwerbers zu unterstellen.

Veränderung in der Hierarchie möglicher Bewertungsverfahren

Die bedeutsamste Präzisierung für die Bewertung liegt in der Veränderung der Hierarchie möglicher Bewertungsverfahren. Entscheidend wird künftig nicht mehr das gewählte Verfahren an sich sein, sondern die vorrangige Verwendung von solchen Input-Parametern im Rahmen der Verfahren, die weitestgehend aufgrund von Marktdaten beobachtbar sind. Hierdurch wird hervorgehoben, dass der Fair Value aus der Perspektive eines Marktteilnehmers zu bestimmen ist, der nur auf öffentlich zugängliche Daten zu seiner Preisfindung zurückgreifen kann. Rein unternehmensinterne Einschätzungen können allenfalls nachrangig zum Einsatz kommen.

Hohe Anforderungen an die Abschlussersteller nach IFRS

Gerade dieser Aspekt stellt hohe Anforderungen an den Bilanzierenden, da er die Verwendung solcher Informationen, die durchaus von der eigenen Einschätzung abweichen können, sicherstellen und nachweisen muss. Hier kann ein externer Bewerter hilfreich sein.

IFRS 13 ist verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig. 

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